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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 2/2001
    Stimmung haben einmal mehr auch die Neunermusik und nicht zuletzt ein ausgiebiges Znacht welches diesmal in der feinen Küche des Wilerbades zubereitet wurde as Josef Beppi Dillier Röthlin 24 3 1920 23 10 2000 Der Mensch vom Weibe geboren lebt kurze Zeit und ist voller Unruhe Hiob Beppi Dillier wuchs als sechstes von neun Kindern an der Lindenstrasse auf Die frühere Fuhrhalterei Dillier stand ungefähr dort wo der heutige Lindenhof angesiedelt ist Beppi erlebte den Wechsel des Familienunternehmens von der Pferdefuhrhalterei zum motorisierten Transportunternehmen Schon früh zeichnete sich seine Freude zur Mechanik ab Zusammen mit seinem Bruder Walter übernahm er am Ende des zweiten Weltkrieges die Dillier AG Autounternehmung vom Vater Christian Dillier Omlin wo er sowohl als Mechaniker als auch als Chauffeur tätig war 1954 heiratete Bepp Gret Röthlin Im Laufe der Jahre wurden ihnen sieben Kinder geschenkt fünf Buben und zwei Mädchen Die älteste Tochter Zita lebte leider nur kurze Zeit Beppi war ein ausgesprochener Familienmensch und ein guter Vater Seine Familie bedeutete ihm alles Seine robuste Gesundheit wurde mit 25 Jahren bei einem Arbeitsunfall einer harten Probe unterzogen Bepp erlitt eine schwere Kopfverletzung und war während Wochen ohne Bewusstsein Offenbar war das Wechseln von Pneus an einem Bus damals noch eine sehr gefährliche Arbeit Seine ausgesprochene sprachliche Begabung und seine spontane Kontaktfreudigkeit kamen ihm in Beruf und Privatleben sehr zugute Er sprach fliessend Englisch Italienisch und Französisch Noch in den letzten Jahren war Beppi ausserordentlich reisefreudig Musikalisch erwies sich Beppi schon früh als begabt wie alle Dillier Er war einer der ersten Sarner Blechbläser jener Zeit der sich bei professionellen Lehrern ausbilden liess Er galt als guter Trompeter mit einem ausgesprochen schönen Ton In den späten 1930 und den frühen 1940er Jahren spielte er sowohl in der von August Wirz und Jost Dillier geleiteten Pfadimusik als auch in zwei Tanzkapellen Dies waren zwei Formationen die damals sehr erfolgreich an allerlei Tanz und Unterhaltungsanlässen landauf landab aufspielten eine sogenannte Jazzmusik mit 2 Saxophonen Trompete Posaune Schlagzeug Klavier und eine Ländlerkapelle mit Klarinette zwei Handorgeln Posaune Klavier und Bass Beppi spielte dort abwechslungsweise Trompete und Handorgel zusammen mit seinen Brüdern Hans und Jost sowie den Brüdern Franz und Walter Läubli und Franz und Zeno Beck Besonders beliebt waren während der damaligen Englischen Tourismuswelle die sog Fremdenbälle die auch viele Einheimische anlockten Bepp trat 1936 in die Feldmusik ein Er spielte dort Trompete und später Melodiehorn heute würde man sagen Tenorhorn Während meiner Dirigentenzeit war Beppi Dillier stets ein zuverlässiger Baritonist und ein guter Notenleser Seine Fähigkeiten stellte er dem Verein auch mehrere Jahre als Vorstandsmitglied in den Funktionen als Vize Präsident Materialverwalter und Kassier zur Verfügung Beppi war viele Jahre auch ein begeistertes Mitglied der Neunermusik und freute sich besonders auf den alljährlichen Auftritt an der Älplerchilbi 1962 ernannte ihn die Feldmusik zum Ehrenmitglied Im gleichen Jahr wurde er kantonaler und 1972 eidgenössischer Veteran Mit 68 Jahren trat Beppi aus der Feldmusik aus Er war über viele Jahre das älteste Mitglied gewesen Beppi besuchte mich in den letzten Jahren ab und zu in meinem Büro wo sich jedes Mal ein anregendes und interressantes Gespräch ergab Es war bewundernswert wie Beppi Dillier seine plötzliche schwere Erkrankung ertrug Er war immer positiv eingestellt und beklagte sich nie Unsere letzte Begegnung war am 1 August 2000 an einem Gartenfest am See in Giswil wo ich auch zum letzten Mal Hanspeter Niederberger begegnete Bepp war damals von seiner Krankheit sehr gezeichnet und ich ahnte dass dies unsere letzte Begegnung sein könnte obwohl er selber noch immer sehr zuversichtlich wirkte Die Feldmusik Sarnen kann auf eine bewundernswerte Vereinsleistung Beppi Dilliers von über 50 Jahren zurückblicken Josef Gnos Hören und Klanganalysen Ein sehr interessantes Thema ist das Hören der Musik sei es als Zuhörer oder als Ausübender Die Beurteilung des Klanges ist mit dem Ohr nur subjektiv möglich Neben den anatomischen Eigenschaften des Gehörs spielt auch die tägliche Form des Hörers eine Rolle Wer hört und empfindet jeden Tag gleich Der Raum in dem musiziert wird muss bei jeder Betrachtung des Klanges selbstverständlich immer mit berücksichtigt werden Der Bläser versucht automatisch seine Klangvorstellungen auch in einem akustisch ungünstigen Raum zu realisieren Was hört der Bläser selbst und was bleibt für den Zuhörer Was hört der Zuhörer Das Klangerlebnis des Hörers hängt in erster Linie von der Position zum Instrument ab nämlich 1 Von der Entfernung zum Instrument Mit der Entfernung verändert sich der Anteil der Obertöne die der Hörer wahrnehmen kann Der Anteil hoher Obertöne wird mit zunehmender Entfernung zum Instrument geringer 2 Vom Winkel seitlich versetzt oder direkt von vorn Das Instrument strahlt die Schallwellen nicht alle gleichmässig in den Raum Tiefe Frequenzen werden teilweise in alle Richtungen abgestrahlt auch nach hinten hohe Frequenzen dagegen in einem spitzen Winkel ausgehend vom Schallbecher Dieser Winkel wird mit höherer Frequenz immer kleiner 3 Von den akustischen Eigenschaften des Raumes Tiefe Frequenzanteile werden vom Raum durch Reflexion stärker verstärkt Die hohen Frequenzen werden nicht verstärkt und können nur mit dem Anteil zusammen gehört werden der direkt vom Instrument abgestrahlt wird dem Direktschall Die Reflexionen des Saales werden mit Raumklang bezeichnet Die Eigenresonanzen hängen von der Grösse des Raumes und der Beschaffenheit der Wände ab und bestimmen welche Frequenzen verstärkt werden So eignet sich beispielsweise ein Raum mit zu starken Reflexionseigenschaften oder zu starker Schalldämpfung nicht zum Üben Der Zuhörer hört eine Mischung aus Direktschall und Raumklang und erkennt die verschiedenen Instrumente im Konzertsaal auch an den Verhältnissen zwischen Raum und Direktschall Je näher sich der Zuhörer an der Schallquelle dem Instrument befindet desto deutlicher ist der Direktschall zu hören Die charakteristischen Klangeigenschaften der Instrumente unterscheiden sich im Konzertsaal nur schon deshalb weil Instrumente wie Trompeten und Posaunen meistens direkt zum Publikum gerichtet sind andere dagegen wie die Hörner eher zur Rückwand oder wie die Tuba zur Decke Was hört der Musiker Klang am Ohr des Bläsers Der Spieler selbst wird von seinem Instrument nie den Direktschall vor der Stürze hören Der Höreindruck wird hauptsächlich vom Raumklang bestimmt Rachenhören Der Klang im Instrument kann nur vom Musiker gehört

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 3/2001
    in Sarnen zurück blicken Die Horntage wurden an Auffahrt mit einem Ständchen der Horngruppe Obwalden eröffnet Neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren auch alle Dozenten anwesend Nach dem Mittagessen in der Ei begann der Nachmittag mit Ensemblespiel Die Teilnehmenden wurden in insgesamt sechs Gruppen eingeteilt Damit jeder Teilnehmer von den verschiedenen Lehrern profitieren konnte rotierten diese von Gruppe zu Gruppe Nach dem Ensemblespiel startete der Einzelunterricht Erfreulicherweise war das Interesse am Einzelunterricht sehr gross so gross dass es schwierig war alle Interessenten beim gewünschten Lehrer einzuteilen Am Abend fand dann das Eröffnungskonzert mit den Chamber Soloists Lucerne in der Aula Cher statt Der Publikumsaufmarsch war nicht sehr überwältigend was die Künstler jedoch keineswegs negativ beeinflusste Auch ein Gewitter und heftige Regenschauer während dem Oktett von Schubert vermochten die Spannung nicht zu nehmen Ein grosser Dank meinen Kollegen der Chamber Soloists Lucerne und den Solisten Jakob Hefti und Hermann Baumann Am Freitagmorgen begann pünktlich das Ensemblespiel in Gruppen und vor dem Mittagessen stand wiederum der Einzelunterricht auf dem Programm Am Nachmittag warteten die Teilnehmer gespannt auf den Vortrag von Radovan Vlatkovic über Ansatz und Atmung Mit einem Hornstudenten zusammen demonstrierte Radovan den Zuhörern wie wichtig es ist Töne auszuhalten Bindeübungen zu spielen und Atmungsübungen zu machen und dies täglich Voller Motivation das Gehörte in die Tat umzusetzen verliessen die Zuhörer den Saal und erfrischten sich an den bereitgestellten Pausengetränken Bis zum Abend waren wiederum Einzelunterricht und Ensemblespiel angesagt Am Abend fand dann die Hauptprobe für das Samstagskonzert statt Da das Probelokal nicht gerade dazu beiträgt die Musik fliessen und tragen zu lassen musste sich die Feldmusik wie jedes Jahr zuerst an den Saal gewöhnen Beim Konzert für Horn und Blasorchester von Oliver Waespi kam dies am deutlichsten zum Ausdruck Im Probelokal klang das Werk sehr dünn wackelig und ohne grosse Phrasen und im Saal war plötzlich das gewisse Etwas da Ich fühlte mich sehr wohl und freute mich auf das Konzert vom Samstag Während der Generalprobe fand in der Ei eine Versteigerung von Instrumenten Noten und Zubehör statt Unter der Leitung von Fridli von Ah und Erwin von Moos wurden den Interessierten vom Englischen Radfahrerhorn von 1890 bis zum Doppelhorn von 1990 alles angeboten was mit Horn zu tun hat Damit das Publikum die Instrumente auch hören konnte stellte sich Hermann Baumann zur Verfügung auf den Instrumenten zu blasen Ich danke ihm an dieser Stelle recht herzlich für sein Engagement Nach einem strengen Samstag fand dann am Abend das Sommerkonzert der Feldmusik Sarnen im Rahmen der Horntage statt Das Konzert darf sicher als Höhepunkt der Horntage bezeichnet werden Schon beim Beginn erklang die Feldmusik mit ihrem bekannten warmen Sound Die sehr anspruchsvolle Uraufführung des Hornkonzerts von Oliver Waespi fand beim Publikum grossen Anklang und die Feldmusik überzeugte mich mit ihrer Interpretation des doch sehr anspruchsvollen Werkes Nach der Pause folgte die Horngruppe Obwalden mit der Lohengrin Fantasie Die Interpretation der Fantasie gefiel insbesondere Hermann Baumann was er spontan mit einer Standingovation zum Ausdruck brachte Nach dem Auftritt der Horngruppe folgte das

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 1/2000
    ist es wichtig gemeinsam einzustimmen und nach der Pause die Intonation vor dem Auftritt zum zweiten Konzertteil zu überprüfen Das Programm stiess beim Publikum auf grossen Anklang wobei die Sinfonie von Hovhaness generell als etwas zu lang beurteilt wurde Die Zusammenarbeit von Musikkommission und Vorstand wurde mit gemeinsamen Sitzungen verbessert Die Disziplin an den Proben konnte gesteigert werden Ein grosses Anliegen der Musikkommission ist das Einspielen jedes Einzelnen vor einer Probe Das Aufwärmen der Instrumente fördert die Intonation und wirkt sich positiv auf die Probenarbeit aus Der Probebesuch kann sicher noch verbessert werden auch die Eintragungen mit Bleistift in die Stimmen kann noch intensiviert werden Dies erspart viel Zeit und Rolf muss seine Anweisungen nicht zehn Mal wiederholen Das eingeführte Modell mit mehr Registerproben zu Beginn einer Probenphase wird beibehalten Die Musikkommission freut sich auf die kommenden Tätigkeiten der Feldmusik und dankt unserem Dirigenten Rolf Schumacher für seine grosse Arbeit und allen Musikantinnen und Musikanten für den geleisteten Einsatz Lukas Christinat Präsident MK Artikulation in der Musik Nach den beiden letzten Artikeln über die Atmung und das richtige Üben möchte ich im folgenden Bericht auf die Artikulation zu sprechen kommen Unter Artikulation versteht man das System der Konsonanten der musikalischen Sprache Ein Redner der deutlich seine Konsonanten artikuliert wird gut verstanden Wenn er aber seine Konsonanten vernachlässigt und nicht richtig artikuliert wird er schlecht verstanden In den menschlichen Sprachen gibt es etwa 350 Formen von Konsonanten Je umfangreicher die Palette der Artikulationen eines Musikers ist desto interessanter ist sein musikalischer Vortrag Die Zunge Die Zunge ist ein wichtiges Werkzeug der Artikulation In ihrer Zusammenarbeit mit der Luft steckt das Geheimnis einer guten Artikulation Die musikalische Artikulation kann verglichen werden mit jener der Konsonanten der gesprochenen Sprache zum Beispiel Ta oder Da Im Unterschied zur Sprache die Klangquelle Stimmbänder ist vor der Zunge platziert ist die Klangquelle Lippen oder Rohr und Blatt bei den Holzblasinstrumenten bei den Blasinstrumenten nach der Zunge platziert Deshalb ist die Silbe Ta sehr verschieden je nachdem ob sie gesprochen oder mit einem Blasinstrument ausgeführt wird Bei den Blechblasinstrumenten ist es ratsam einen Ton gleichzeitig mit der Luft und der Zunge zu beginnen anstatt mit der Zunge allein Niemals den Ton mit der Zunge abstoppen Nachfolgend eine Übung die dem Anstoss dient Wichtig ist es darauf zu achten dass die Zunge eine möglichst kleine Bewegung macht Nur mit dem vordersten Teil des Zungenrückens an die oberen Schneidezähne stossen staccato ta ta ta tenuto dadada Nach dem Anstoss die Zunge nicht zu weit in den Mundraum zurückziehen Vor dem Spiegel kontrollieren ob sich Hals und Gaumen nicht zu stark bewegen Falls dies der Fall sein sollte ist die Zungenbewegung zu gross Die Übung in verschiedener Dynamik spielen Auf Regelmässigkeit achten Metronom Vor einer zu hohen Lage ist abzuraten Ermüdung Auch in tiefen Lagen spielen Folgende Artikulationszeichen stehen uns zur Verfügung Bei den Blasinstrumenten werden die Töne oft angezogen d h es wird keine Lücke zwischen den einzelnen Tönen gemacht Mit Konsonanten ausgedrückt TaTaTaTa Oft wird am Ende einer Phrase der letzte Ton angehängt Tada Wenn keine Artikulationszeichen wie legato oder tenuto eingetragen sind muss immer eine kleine Lücke gemacht werden Ta Ta Ta Ta Die Interpretation wird dadurch transparenter und das Zusammenspiel wird verbessert Dazu zwei Beispiele Wie beim Sprechen eines Textes ist es wichtig auch im Interpretieren von Musikstücken auf eine gute und deutliche Artikulation zu achten Einen guten Chor zeichnen die reine Intonation und vor allem eine deutliche Aussprache aus Die Sängerinnen und Sänger müssen die Wörter sehr gut artikulieren sonst beginnt im Publikum das Geraschel weil die Zuhörerinnen und Zuhörer das Beilageblatt mit dem Text suchen Dasselbe gilt natürlich auch für ein Blasorchester oder ein Sinfonieorchester Wenn jede Musikerin oder jeder Musiker sich auf eine gute Artikulation konzentriert wirkt sich dies auf das Zusammenspiel und die Transparenz eines Werkes aus und das Publikum versteht leichter die musikalische Sprache Enden möchte ich mit einem berühmten Zungenbrecher in der deutschen Sprache Übrigens Als Übung für die Artikulation ist der Spruch sehr zu empfehlen Fischers Fritz fischt frische Fische Lukas Christinat Paul Dillier 17 3 1928 16 1 2000 Jeder Mensch lernt im Laufe seines Lebens Menschen kennen die ihm viel bedeuten die in seinem Leben ereignishaft sind Die Begegnung mit Paul Dillier war für mich ein Ereignis Paul und ich haben über 20 Jahre zusammen in der Feldmusik Sarnen musiziert Sein Talent seine Musikalität sein gutes Gehör und sein beachtliches Können am Instrument das er sich in seiner Jugendzeit in der Kollegimusik und später in der Pfadimusik holte machten ihn zu einem guten Posaunisten Sein Beruf den er leidenschaftlich ausübte seine vielen Talente seine Geschäftigkeit sein quirliger Charakter liessen ihm kaum Zeit zum Üben Dennoch besuchte Paul regelmässig die Feldmusikproben Die Feldmusik bedeutete ihm viel Er freute sich an den Erfolgen Paul liess mich in Kreisen der Feldmusik auch stets ein hohes Mass an Loyalität spüren Darüber hinaus gab es vieles Andere das uns verband Selber früher im Baufach tätig und an Architektur interessiert war es für mich stets ereignisvoll mit Paul zusammen zu sein Ihm verdanke ich Entdeckungen wie Werke der Architekten Luigi Snozzi oder Peter Zumthor die ihm viel bedeuteten Paul mochte nicht die architektonische Geste einer Postmoderne Es war die einfache und klare Sprache die gültige Architektur die ihm zusagte für die er lebte Es war ein Ereignis für mich zusammen mit Paul die Schulanlage CHER zu planen und zu bauen Beim Projektwettbewerb durfte ich in der Jury und später für den Bereich Musik in der Baukommission mitwirken Vieles war mir als ehemaligem Bauleiter vertraut Die Zusammenarbeit erwies sich als fruchtbar und lehrreich Sowohl Aula als auch Musikräume werden von den Benutzern heute sehr geschätzt nicht zuletzt weil Paul Dillier der Akustik grossen Stellenwert beimass Wie wichtig dies ist wurde vielen Leuten in der Zentralschweiz erst bei der Eröffnung des KKL bewusst Die Aula CHER gehört nebst der Salle blanche zu den akustisch besten Konzertsälen der Innerschweiz Paul Dillier hatte als Mensch viele Farbnuancen Facetten Schattierungen und Talente Manchmal war er auch ein Pfiffikus

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 2/2000
    1 Sinfonie mit dem Thema im letzten Satz Also blus das Alphorn heut 6 Jagdhörner Die Jagdhörner wurden um 1650 in Frankreich zur Jagd eingesetzt Die grossgewundenen Hörner wurden auf dem Pferd um den Körper des Jägers getragen Damit entstand der Name Tromp de Chasse Später wurden die Hörner mit mehreren Windungen gebaut so wurden sie auch handlicher Diese Hörner leiteten den eigentlichen Wendepunkt in der Geschichte ein Die Mensur wurde immer konischer während die erst gegen Schluss des Rohres konisch verlaufenden Instrumente sich zur heutigen Trompete und Posaune entwickelten Graf Franz Anton von Sporck brachte das Tromp de chasse nach Böhmen wo es sich sehr schnell durchsetzte 7 Vom Naturhorn zum Inventionshorn Stopfhorn Durch die Haltung des Horns wurde auch der Klang immer weicher Auch beim Mundstück wurde ein mehr trichterförmiges Metallstück verwendet bei den Trompeten und Posaunen ist es ein Mundstück in Kesselform Anton Joseph Hampel 1703 1771 erfand das sogenannte Stopfen Da auf dem Naturhorn nur die Naturtonreihe zu spielen war konnte man das Instrument nur bedingt einsetzen So fand Hampel heraus dass durch verschliessen der Stürze der fliessende Übergang des Rohres zum Becher das Horn sich um einen halben Ton erhöht Somit war es nun möglich mit halb oder ganz gestopften Tönen auf dem Horn eine chromatische Tonleiter zu spielen Durch auswechseln verschieden langer Bögen beim Rohranfang liess sich auch die Grundstimmung verändern z B Horn in Es D C Des E usw Aus diesem Grunde müssen auch die heutigen Hornisten die das gebräuchliche Doppelhorn in der Stimmung F B blasen noch immer transponieren d h Horn in Es 1 Ton tiefer Horn in H basso 3 1 2 Töne tiefer Horn in A 2 Töne höher usw Die Hornisten müssen während dem Spielen die Stimme transponieren Im Unterricht nimmt das Transponieren einen wichtigen Platz ein Auch heute noch gilt Hampel als Erfinder des Waldhorns Aus hörtechnischen Gründen hat es keinen Sinn alle Stimmen schon transponiert zu drucken da sich auch die Intonation in den verschiedenen Stimmungen ändert und die Bläser Schwierigkeiten mit dem Treffen der Töne und dem richtigen Voraushören der Töne Mühe haben So wurden alle Kompositionen der Vorklassik Mannheimer Schule Wiener Klassik bis zur deutschen Romantik auf diesen Inventionshörnern oder eben Waldhörnern geblasen Damals entstanden auch etliche Solokonzerte und Sonaten für das Waldhorn u a 4 Hornkonzerte von Mozart 2 Konzerte von Haydn und eine Sonate von Beethoven um nur einige zu nennen 8 Erfindung der Ventile Heinrich Stöltzel liess nach langer Entwicklung am 12 April 1818 seine ersten 2 Ventile patentieren So war es möglich durch Drücken des ersten Ventils das Horn um einen Ton tiefer beim Drücken des 2 Ventils um einen halben Ton tiefer zu machen Für den Instrumentenmacher A F Sattler in Leipzig war es dann ein naheliegender Schritt einen dritten Ventilzug hinzuzufügen der eine weitere Vertiefung um 1 1 2 Tonschritt bewirkte Dies geschah im Jahre 1819 Damit war auch die Ausfüllung der noch übrigen Quart und Quint Lücken ermöglicht und dem Horn durch einfaches Hinzuschalten verschiedener Rohrverlängerungen der chromatisch voll nutzbare Umfang von über drei Oktaven gegeben Das Ventilhorn konnte sich aber noch nicht durchsetzen Probleme mit dem Transponieren technische Schwierigkeiten usw erschwerten den Durchbruch Erst bei Wagner wurde das Ventilhorn voll eingesetzt und auch anerkannt Heute benutzen die Hornistinnen und Hornisten meistens ein Doppelhorn in den Stimmungen F B Das B Horn ist kürzer als das F Horn Damit lassen sich die höheren Töne leichter blasen und das Risiko des Kicksens verkleinert sich Lukas Christinat GV 00 oder umgekehrt Nachdem ich meine durchaus umfangreichen Notizen zur letzten GV einer gründlichen Analyse unterzogen habe weiss ich weder wo mein Bericht beginnen soll noch wie er fortzuführen sein wird über die Schwierigkeiten des Beendens wird allenfalls später zu philosophieren sein Fast scheint es als wäre es einzig den an die hohe Kunst des Jonglierens erinnernden Fähigkeiten des Vorstandes im Umgang mit der Traktandenliste zu verdanken dass am Ende alles zu Behandelnde sicher protokolliert werden konnte Ich könnte also ebenso gut mit dem Ende beginnen was ganz klar mein Problem mit dem Ende des Berichtes verschärfen würde und dem Metzgern Wirt ein herzhaftes Dankeschön für das exzellente von ihm offerierte Nachtessen zurufen Unter Umständen wäre dies allerdings nicht sehr geschickt man denke nur an jene Beteiligten die beim Thema Nachtessen bereits ans Dessert denken Besser wäre es demnach mit dem Wesentlichen zu beginnen Beispielsweise mit dem einigermassen erfreulichen Kassabericht Das könnte dann etwa so tönen Dank einem straffen Ausgabenregime konnten zum ersten Mal seit dem Neubau unseres Probelokals alle ordentlichen Abschreibungen getätigt werden Da die Restschuld auf dem Probelokal immer noch rund achzigtausend Franken beträgt wäre in diesem Zusammenhang auch ein Hinweis auf den grossmehrheitlich gutgeheissenen Antrag des Vorstandes einzuflechten demzufolge ab sofort bei der Rückgabe von Uniformen keine Depotgelder mehr zurückbezahlt werden Leider sind mit Zahlen gefüllte Seiten jedoch auch dann nicht jedermanns Sache wenn deren richtige Reihenfolge zweifelsfrei eruiert werden kann Spätestens jetzt müsste also ein neues Thema angeschnitten werden Ideal wäre etwas Emotionelles irgendetwas mit Personen Anbieten würden sich die Mutationen im Vorstand als Ersatz für Melanie Hurni Hans Dillier und Andy Schlittler wurden Ines Krummenacher und Carola Schumacher gewählt oder die Ehrungen Der Faktor Mensch sei wichtiger als der blosse Lohn habe ich kürzlich gelesen Also die Ehrungen zuerst Franz Studer wurde mit viel Applaus für sagenhafte 50 Jahre Aktivmitgliedschaft geehrt Dank Josef Zieglers 35 jährigem Blasmusikantentum wird die Feldmusik in Bälde einen neuen Eidgenössischen Veteranen erhalten Willi Stierli und Arthur Reinhard wurden für ihre 25 jährige Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt und Ruedi Abächerli für 20 Jahre Feldmusik geehrt An dieser Stelle gebührt den Geehrten nochmals ein herzliches Dankeschön für ihre langjährige Treue zur Feldmusik Langsam aber sicher gälte es jetzt abzuwägen ob eine Pause angebracht wäre oder ob nicht besser noch ein zwei Sätze formuliert werden sollten Wahrscheinlich entschiede ich mich für eine kurze Pause um kurz darauf mit aller Kraft die verbleibenden Pendenzen in Angriff zu nehmen Bekannt zu machen wäre noch dass Personalchef Erwin Läubli keinen einzigen Austritt zu vermelden hatte und

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 3/2000
    der Feldmusik Die nächste Ausgabe der traditionellen Sarner Dorfchilbi naht mit Riesenschritten Zusammen mit unserem Chilbipartner der Pfadi Sarnen sind wir auch in diesem Jahr bestrebt unseren Gästen ein reichhaltiges abwechslungsreiches Festprogramm anzubieten Wir wollen mit unserer Chilbi Gelegenheiten für ein generationenübergreifendes gemütliches Zusammensein schaffen und auf diese Weise einen kleinen Beitrag zur Pflege der Sarner Dorfgemeinschaft leisten Dass unser Chilbi Einsatz nicht ganz selbstlos und ein Reingewinn nicht ganz unbeabsichtigt ist soll hier keineswegs verschwiegen werden schliesslich ist der Erlös aus unserem Engagement für ein attraktives Fest seit jeher unverzichtbarer Bestandteil unseres jährlichen Budgets Mit anderen Worten Ohne Chilbi hätten wir bei der Erfüllung unserer übrigen kulturellen und gesellschaftlichen Aufgaben ein echtes Problem So verbinden wir das Angenehme gerne mit dem Nützlichen heissen Sie ganz herzlich zum gemeinsamen Festen in der Ei willkommen und freuen uns wenn Sie uns mit Ihrem Besuch gleich in zweifacher Hinsicht Ihre Verbundenheit beweisen Als kleines Dankeschön für das uns entgegengebrachte Vertrauen und die in mehrfacher Hinsicht grossartige Unterstützung während dem Jahr laden wir alle Sponsoren Gönner und Passivmitglieder zum Apéro ein Er findet statt am Freitagabend von 18 30 bis 20 00 Uhr Wir freuen uns darauf mit Ihnen auf eine erfolgreiche Sarner Chilbi auf ein schönes Fest und frohe Gesichter anzustossen Vorstand und Chilbikomitee Chilbi Neuigkeiten Unsere Chilbi hat zwar Tradition doch heisst das noch lange nicht dass sie sich nicht bewegt Unter der ebenso engagierten wie umsichtigen Leitung seines neuen Chefs Markus Kiser hat das Chilbikomitee in zahlreichen Sitzungen Altbekanntes hinterfragt und Neues diskutiert So wurden beispielsweise die Crêpes aus dem Angebot gekippt und durch Frühlingsrollen ersetzt Die auf mässigen Erfolg gestossenen Volksapéros des letzten Jahres wurden gestrichen Ein markanter personeller Wechsel steht dem Frässbeizli bevor Die während Jahren in schlicht unvergesslicher Art und Weise vom Hornregister und seinem Anhang geführte Küche befindet sich erstmals in den mit Sicherheit ebenso virtuosen Händen des Klarinettenregisters Auf eigenen Wunsch wurde die neue Mann bzw Frauschaft unter der Leitung Heini Portmanns anlässlich eines Probeessens vom Chilbikomitee auf Herz und Nieren geprüft und wusste restlos zu überzeugen Die Karte wird Salat ungarisches Gulasch Indonesisches Hähnchencurry und ein Vegetarisches Gemüsegericht mit Ei beinhalten Als Beilage wird kernser ORIGINAL PASTA serviert und zum Dessert gibs Cassata Mit einer echten Innovation wartet die hauseigene Apérobar auf Sie wird durch eine Amici Kaffeebar erweitert rundet ihr Angebot sozusagen nach hinten ab und wird dereinsten vielleicht wer weiss Aprèsbar geheissen as Guggentreffen als Chilbi Alternative Einigermassen erstaunt nahmen die Chilbikomitees von Pfadi und Feldmusik im Frühsommer dieses Jahres zur Kenntnis dass zeitgleich mit der Sarner Dorfchilbi in Kägiswil ein gross aufgezogenes Guggentreffen stattfinden soll Auf eine entsprechende Anfrage hin liessen die Verantwortlichen verlauten man habe gemeint die Chilbi sei eine Woche früher am Datum sei nichts mehr zu rütteln die Vorbereitungen seien zu weit gediehen Die Chilbi Organisatoren sahen sich aus zwei Gründen veranlasst am vorgesehenen Datum festzuhalten Erstens ist es untrennbarer Bestandteil einer Jahrzehnte alten Tradition die Chilbi finden seit eh und je am zweiten Wochenende im September statt Zweitens bestehen mehrjährige Verträge mit dem für den Lunapark verantwortlichen Schausteller Ein sehr persönlicher Kommentar Liebend gern hätte ich an dieser Stelle über die Traditionen unserer Gesellschaft und deren Bedeutung für eine funktionierende Dorfgemeinschaft philosophiert Liebend gern hätte ich auf die musikgeschichtliche Entwicklung im Kanton und die daraus folgende schier unerträgliche Schizophrenie dieser Konkurrenzsituation hingewiesen Liebend gern hätte ich lauthals Richtung Kägiswil gerufen Liebe Dossäbängäler seid ihr und eure Freunde euch bewusst dass ihr mit eurem sommerlichen Gelage genau jene Tradition verwässert aus der heraus ihr gross geworden seid Seid ihr euch bewusst dass ihr gleichzeitig anderen in der kulturellen und gesellschaftlichen Tradition stehenden Veranstaltern das Wasser abgrabt Und um es auf den Punkt zu bringen seid ihr euch bewusst dass ihr eure eigenen Wurzeln ignoriert Leider hätte das alles nichts genützt Leider würden meine Argumente schlicht nicht verstanden Die meisten Guggenmusiken neigen nun mal nicht dazu feine Töne wahrzunehmen Ich hätte wohl sehr laut schreien müssen damit ich nur schon gehört worden wäre Das liegt mir nicht das überlasse ich lieber anderen Da lobe ich mir jene schon fast weisen Guggen welche bei der Anfrage aus Kägiswil dankend abgelehnt haben Was bleibt ist erstens die Feststellung dass das zwangsläufig entstehende Überangebot niemandem einen Vorteil verschafft weder der Feldmusik noch der Pfadi noch den Guggen und zuallerletzt den traditionellen Anlässen Fasnacht und Dorfchilbi Was bleibt ist zweitens die Frage ob Vergleichbares in Zukunft nicht durch entsprechendes Handeln der zuständigen Bewilligungsinstanzen verhindert werden könnte Und was drittens bleibt ist ein ganz persönlicher Vorsatz betreffend die Unterstützung bestimmter Guggenmusiken während der nächsten Fasnacht Andy Schlittler Macht Musik klüger Unter diesem Titel erschien kürzlich im Unisono der Zeitschrift des Schweizer Blasmusikverbandes ein Artikel von Fritz Neukomm dem Präsidenten der Musikkommission des SBV Wir erlauben uns nachfolgend einige Textstellen zu zitieren Wenn Kinder gemeinsam musizieren fördert dieses Tun ihr soziales Verhalten und ihre Intelligenz Zu diesem Schluss kommt der Frankfurter Musikpädagoge Prof Hans Günther Bastian der mit einem wissenschaftlichen Mitarbeiterstab 170 Berliner Grundschüler begleitet hat welchen unterschiedlicher Musikunterricht zuteil wurde Das Resultat erstaunt eigentlich nicht schon kurz nach 1900 kam Zoltán Kodály zu ähnlichen Erkenntnissen Seither hat es auch in der Schweiz mehrere Schulversuche mit erweitertem Musikunterricht gegeben Zur Zeit läuft an der Musikschule Sarnen ein entsprechendes Projekt unter der Leitung Peter Kastlungers Immer wurde klar Eine vertiefte musikalische Erziehung führt auch in den kopflastigen Fächern zu besseren Leistungen Dies gilt sowohl für Kinder mit unter wie überdurchschnittlichen IQ Werten Sozial benachteiligte und in ihrer kognitiven Entwicklung weniger geförderte Kinder profitieren ebenso von einer erweiterten Musikerziehung wie kognitiv begabte Schüler Solche Erkenntnisse müssten eigentlich dazu führen dass das Fach Musik vom Rand in die Mitte rückt Wegen der authentischen Spielräume der Musik würden Kreativität Ausdauer Flexibilität und divergentes Denken in besonderer Weise gefördert sagt Professor Bastian Der Zuwachs an Wissen und Fertigkeiten war nach vier Jahren dank erweitertem Musikunterricht signifikant deutlicher gestiegen als dies in den Vergleichsklassen mit nur einer Wochenstunde Musik feststellbar war Bildungspolitische Forderungen werden oft nur Ernst genommen wenn ihnen ausgewiesene

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 1/1999
    Vorbereitungen für s Winterkonzert Rolf die Musikkommission und der Vorstand hatten sich für die Verpflichtung eines erstklassigen Solisten entschieden und in der Person von Branimir Slokar einen bestens qualifizierten Interpreten für ein Konzert für Orchester und Posaune verpflichten können Das Programm begeisterte uns Spieler von Beginn an und verhalf uns auch schon früh zu guten Erlebnissen an den Proben Ende November anfangs Dezember kam dann aber der berüchtigte Durchhänger Die Proben waren nicht mehr genügend gut besucht und die individuelle Form war bei Vielen mangelhaft Mit einem dringlichen Aufruf und der Einsicht aller gelang es uns dann aber dennoch gut vorbereitet zu den Konzerten Mitte Januar anzutreten Die beiden Abende wurden zu einem bleibenden Erlebnis Gross war der Erfolg beim Publikum und sehr gut war die Stimmung im Orchester Die gute und professionelle Arbeit in der Werbung der Gestaltung des Programmes und in der Presseberichterstattung hat dem gelungenen Anlass auch in der Öffentlichkeit zu der gebührenden Beachtung verholfen Gespannt warten wir auf das Erscheinen der CD dieses Konzertes mit welcher wir die Aufführung mit Branimir Slokar und die europäische Erstaufführung von Barnes 3 Sinfonie einem breiten Interessenkreis für die Zukunft erhalten möchten Mitten in die Vorbereitungen fiel die Abstimmung über die Landsgemeinde Abgeschafft Dadurch entfällt für uns der Marschmusikanlass schlechthin und wir werden Ideen entwickeln müssen damit wir diesen beim Publikum sehr geschätzten Musikstil weiterpflegen und in der uns anstehenden Qualität zur Aufführung bringen können In einem derart harmonischen von Erfolgen verwöhnten Umfeld lässt sich ein Verein wesentlich besser führen und administrieren als in Zeiten des Umbruches So hat der neue Schwung auch im Vorstandsbereich einiges bewirkt das der Erwähnung wert ist Hans Dillier unserem Mann für Sponsoring ist es gelungen mit der Obwaldner Kantonalbank und der Helvetia Patria Versicherungen zwei grosszügige Partner als Sponsoren zu verpflichten zusammen mit Fridel von Ah hat er unser Inseratewesen im Mitteilungsblatt auf neue und gesunde Beine gestellt mit grosser Hingabe hat Andy Schlittler unser Redaktor für das Mitteilungsblatt mit interessanten Beiträgen und guter Gestaltung unserem Vereinsorgan neuen Schwung verliehen und Erwin Läubli hat als umsichtiger Personalchef und Informationsdrehscheibe manches Detail rechtzeitig erkannt und rechtzeitig einer Lösung zugeführt Es bleibt hingegen noch viel zu tun Im Finanziellen sind wir noch nicht über dem Berg Die Administration muss dringend überarbeitet werden damit wir schnell und effizient über unsere Adresskartei Aktionen auslösen können sei es in der Werbung für Anlässe oder bei der Bewerbung unserer Gönner und Passivmitglieder Abschliessend möchte ich danken unserem Dirigenten Rolf und der Musikkommission für das ausgezeichnete Wirken im Musikalischen allen Mitwirkenden für das grosse Engagement beim Musizieren und bei Einsätzen für den Verein Meinen Vorstandskollegen danke ich für s Mitmachen und für s aufgebrachte Verständnis s gegenüber einem geschäftlich stark beanspruchten Präsidenten Den Sponsoren Gönnern und Passiven gilt der Dank für die grosse ideelle und finanzielle Unterstützung Ich bin zuversichtlich dass wir den eingeschlagenen Weg auch im kommenden Vereinsjahr erfolgreich gestalten werden können Heini Portmann Präsident Jahresbericht der Musikkommission Das letzte Vereinsjahr war für mich als Präsident der MK sehr umfangreich und erfreulich Während des ganzen Jahres hat der Vorstand und die MK in zum Teil gemeinsamen Sitzungen Entscheide gefällt und Vorschläge für die kurz und mittelfristigen Aktivitäten des Vereins gemacht Ich will hier nur einige wenige Punkte ansprechen Die Strukturen innerhalb der Register wurden bestätigt und den Registerleitern die Kompetenz für ihr Register übertragen Das heisst dass jede Gruppe für die Stimmenzuteilung und die Abhaltung von Registerproben eigenmächtig zuständig ist Die MK gibt lediglich Empfehlungen ab Selbstverständlich kann die MK unterstützend hinzugezogen werden Zuzügerfragen werden nach wie vor von der MK in Zusammenarbeit mit den Registern geregelt Das Sommerkonzert 1998 war ein grosser Erfolg Offensichtlich fand das Publikum Gefallen am unterhaltsamen Programm und der Bewirtung im Rahmen des Konzertes Es war dies wieder einmal ein Konzert der anderen Art Für unsere künftigen Sommerkonzerte müssen wir uns deshalb sehr wohl wieder Neues einfallen lassen Die Probenarbeit auf das Winterkonzert gestaltete sich aufgrund des anspruchsvollen Programms recht anstrengend Nahezu jedes Mitglied wurde solistisch gefordert und konnte sich ungewohnt profilieren Ich empfand die Stimmung jedoch und hier ist nicht nur die Intonation gemeint als angenehm und motivierend Die Werke konnten viele Mitglieder begeistern und zur Mitwirkung ermuntern Das Winterkonzert war ein absoluter Erfolg In den letzten Jahren konnten wir noch nie soviel Lob und Zustimmung ernten wie heuer Die ist für mich ein Beweis dafür dass man gehobene anspruchsvolle Musik machen kann die durchaus einen hohen Unterhaltungswert aufweist Dank der feinfühligen Programmgestaltung unseres Dirigenten konnten wir einen nicht mehr gekannten Höhepunkt erleben Zusammen mit dem wundervollen Posaunisten Branimir Slokar erwies sich dieses Konzert als würdig mit einer CD Produktion festgehalten zu werden Die CD Live Produktion wird voraussichtlich im März April erscheinen und verkauft werden Mit einer Auflage von 500 Stück greifen wir vielleicht etwas hoch die Bestellungen und Abnahme einer beträchtlichen Zahl durch unsere Sponsoren rechtfertigen jedoch diesen Entscheid Es ist nun an uns die Produktion entsprechend zu veröffentlichen und unter das Publikum der Feldmusik Sarnen zu bringen So wie es momentan aussieht wird unsere erste CD überhaupt und unter der Leitung von Rolf Schumacher ein gelungenes Werk von beachtlicher Qualität darstellen Ich freue mich sehr mit allen Musikantinnen und Musikanten dazu beigetragen zu haben Die Musikkommission wird ab der GV 1999 einige Änderungen erfahren Die äusserst aufwendige Organisation von Zuzügern die Planung und Protokollierung der Sitzungen der Informationsaustausch mit dem Vorstand und der Kontakterhalt zu den Registerleitern muss besser aufgeteilt werden Aus diesem Grund beantragt die MK an der GV die durch meine Demission entstehende Vakanz mit einem vollwertigen Mitglied zu ersetzen welches jedoch zusätzlich für die Administration zuständig sein wird Dadurch sollte die Arbeit der MK erleichtert und effizienter gestaltet werden können In diesem Sinne schaue ich voller Zuversicht und Freude auf unsere Vereinszukunft Es kommen viele interessante Tätigkeiten und Konzerte auf uns zu Markus Michel Präsident MK Frauenpower im Klarinettenregister Mit schöner Regelmässigkeit sorgen Silvia Rieblis Klarinetten Schülerinnen Tanja Michel und Michèle Burch für positive Schlagzeilen Kein Jahr ists her da besetzten sie am Urschwyzer Jugend Wettbewerb in klassischer

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 2/1999
    beinahe einer Tradition gehorchend erhob sich darauf hin eine besorgte Stimme und verlangte weitere Auskünfte zur Rechnungsablage Nur einer einstudierten Reaktion von Kassier und Präsident war es zu verdanken dass innert Kürze alle Unklarheiten aus dem Weg geräumt werden konnten Nach den lobenden Worten der Rechnungsrevisoren wurde dem Kassier einstimmig Décharge erteilt Das aus Rücksicht auf die Varia Anträge erst provisorisch ausgearbeitete Budget rechnet mit einem zusätzlichen Co Sponsor sowie Mehreinnahmen beim Mitteilungsblatt und bei der Chilbi Sollte das budgetierte Ziel erreicht werden so könnte im nächsten Jahr zum ersten Mal seit langem eine ausgeglichene Rechnung präsentiert werden Nach diesem hoffnungsfrohen Blick in die Zukunft richteten sich unsere Gedanken schweren Herzens zurück in die jüngere Vergangenheit Mit einer Schweigeminute gedachte die Feldmusikfamilie ihres lieben Fähndrichs Peter Imfeld der im August auf einer Bergwanderung tödlich verunglückt war Unter dem anschliessenden Traktandum Mutationen musste die Versammlung drei Austritte zur Kenntnis nehmen Cäcilia Zumstein Claudia Müller und Fredy Gerig verliessen die Feldmusik auf Ende des Vereinsjahres Fünf weitere Aktivmitglieder ersuchten um eine vorübergehende Dispensation Im erfreulichsten letzten Teil des Traktandums konnten mit Benno Kuster Rolf und Florian Abächerli drei junge Bläser in die Reihen der Feldmusik aufgenommen werden Das Traktandum Wahlen präsentierte sich verhältnismässig bescheiden Nach vier Jahren Vorstandsarbeit hatte Adressverwalter Reise und Passivenkassier Cleo Bracale seine Demission eingereicht Als Nachfolger konnte mit Christian Aeschlimann ein bestens qualifizierter Computercrack in dieses wichtige Amt gewählt werden Auch die Musikkommission hatte eine Demission zu verzeichnen Ihr bisheriger Präsident Markus Michel trat nach zwei Jahren aus beruflichen Gründen von seinem Amt zurück Neuer Musikkommissionspräsident wurde Lukas Christinat als neues Kommissionsmitglied wurde Silvia Riebli gewählt Als Fähndrich wird in Zukunft unser bisheriger Posaunist Benno Dillier amten Nach der überaus gelungenen letztjährigen Chilbi stellten sich Beat Spichtig und Urs Kaufmann ein weiteres Mal als OK Chefs zur Verfügung Wie zu vernehmen war steht das OK bereits Man habe sich vorgenommen das Konzept weiter zu verbessern Insbesondere werde eine engere Zusammenarbeit mit der Pfadi angestrebt Urs Kaufmann bat die Anwesenden eindringlich sich das Wochenende vom 10 11 12 September für die Chilbi freizuhalten Der für Ehrungen zuständige Personalchef Erwin Läubli rückte zwar mit zwei Zinnkannen an konnte auf Grund eines Fehlers in unserer Datenbank jedoch nur eine an den Mann bringen Sie ging an Tenor Markus Kiser für sein 20 jähriges aktives Mitwirken im Verein herzliche Gratulation Die Ernennung von Alto Ruedi Gasser zum Aktivehrenmitglied musste auf eine Gesamtprobe verschoben werden da der Betreffende der gleichzeitig stattfindenden Lungerer GV die Treue hielt An dieser Stelle sei ihm ganz herzlich für sein nunmehr 25 jähriges Engagement in unseren Reihen gedankt Dass Saxophonisten nicht nur langjährige treue Mitglieder sind sondern sich auch als fleissige Probenbesucher auszeichnen zeigte einmal mehr die Verteilung der Absenzenbecher Das Sax Register holte sich drei von fünf möglichen Bechern der Rest der Musik brachte es auf ganze sieben Unter Varia kam der Vorstand auf den altersbedingt fragilen Zustand unserer Fahne zu sprechen Abklärungen hatten ergeben dass eine Erneuerung unumgänglich ist Angesichts der zeitlos schönen Gestaltung der jetzigen Fahne beantragte der Vorstand bei den Benediktiner Schwestern des Frauenklosters Sarnen eine identische Kopie erstellen zu lassen Die Einweihung der neuen Fahne sollte etwa in zwei Jahren erfolgen und von einem eigens hierfür bestimmten OK vorbereitet werden Der Antrag wurde nach einigen wohlwollenden Äusserungen aus den Reihen der Versammlung einstimmig gutgeheissen Ein zweiter Antrag des Vorstandes hatte eine wesentliche Vereinfachung der Vereinsadministration zum Ziel Hierzu sollte die vor Jahren eingeführte von den Chilbierträgen gespiesene Reisekasse aufgehoben und als Kompensation die Mitgliederbeiträge gestrichen werden Präsident Heini Portmann erläuterte den im Detail komplexen Antrag schliesslich ging es um persönliche Reisekontoguthaben ausführlich Man wolle auf keinen Fall irgend jemanden brüskieren sondern im Gegenteil in direkten Gesprächen mit allen Beteiligten eine einvernehmliche Lösung finden Nach einer engagiert geführten konstruktiven Diskussion einigte man sich darauf die Reisekasse einzufrieren und man höre und staune den Mitgliederbeitrag im Grundsatz beizubehalten Die aktiven Feldmusikanten haben hiermit eindrücklich bewiesen dass sie bereit sind ihren persönlichen Beitrag zur Finanzierung des Vereins zu leisten Nach diesem doch bemerkenswerten Entscheid ein Blick auf die Verhältnisse in anderen Musikvereinen zeigt dass er keineswegs als selbstverständlich betrachtet werden kann neigte sich der geschäftliche Teil der GV seinem Ende entgegen Mit Dankesworten an die Leistungsträger und alle Aktiven des Vereins leitete Präsi Heini Portmann zum gemeinsamen Nachtessen über as Musiklager 1999 Jungmusik und Wind Kids Schon zum zweitenmal führten die Jungmusik Sarnen und die Wind Kids in der Woche nach Ostern zusammen ein Musiklager durch Der Ort hiess diesmal Frutigen und das Lagerhaus Frutighus das den jungen Leuten eine gute Infrastruktur grossen Umschwung mit vielen Freizeitmöglichkeiten sogar Hallenbad und ein sehr gutes Essen bot Natürlich wurden nicht nur diese Annehmlichkeiten genossen sondern man probte auch sehr intensiv Täglich wurde sechs bis sieben Stunden lang in Form von Registerproben Gesamtproben oder Grossgesamtproben mit allen 71 jungen Musikantinnen und Musikanten zusammen gearbeitet Dies war für die beiden Lagerleiter Guido Weber und Markus Michel nicht immer eine leichte Aufgabe war doch der Altersunterschied von den Jüngsten elfjährig bis zu den Ältesten zwanzigjährig ziemlich gross Dank der kompetenten Mithilfe von Anita Bänninger Norbert Kiser Andrea Knapp Silvia Riebli Hans Patrick Surek und Barbara Walter konnte jedoch auch dieses Lager wieder mit grossem Erfolg und schönen Erinnerungen abgeschlossen werden Neu im Net feldmusik ch Die Überraschung war perfekt Im Anschluss an die letzte GV tat uns Markus Koller seit langem erste Anlaufstelle für Feldmusiker mit Computerproblemen kund er plane eine vereinseigene Homepage Ob wir das nicht einmal zusammen anschauen könnten wollte er wissen Selbstverständlich konnten wir das noch so gern Bis anhin hatten wir im Vorstand nämlich nur von einem solchen Projekt geträumt Ernsthaft davon zu sprechen hatte niemand gewagt Alle wussten oder ahnten es zumindest wieviel Arbeit dahinter stecken würde und wieviel Aufwand betrieben werden müsste um die Site immer auf dem aktuellsten Stand zu halten Schon bald trafen sich der Präsi und der Informations Minister im Computerraum des Initianten und liessen sich das bereits Vorliegende demonstrieren Die beiden Vorständler fanden ihre kühnsten Erwartungen übertroffen Kompi Markus hatte an

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 3/1999
    Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch die erstmalige Beteiligung namhafter Sponsoren Obwaldner Kantonalbank und Kernser Original Pasta treten als Hauptsponsoren auf Freitag 10 September Eröffnet wird die Chilbi am Freitagabend um 18 30 Uhr mit einem Apéro für unsere Sponsoren Gönner und Passivmitglieder Der Rest des Abends steht dann ganz im Zeichen von Company Time einer aufstrebenden Country Band die mit ihrem eigenwilligen mitreissenden Stil schon vor einem Jahr für ausgezeichnete Stimmung in der Music Hall gesorgt hat Samstag 11 September Am Samstagnachmittag wird von 14 00 bis 18 00 Uhr Lotto gespielt Durch die spannungsgeladenen Runden führt in altbewährter Manier Hans Gasser währenddem die Sarner Kapelle Bärgbliämli für auflockernde musikalische Unterhaltung besorgt ist Ab 18 00 Uhr lädt die Feldmusik zusammen mit Pierre Buchard fils aus Leytron zum Volksapéro in die Music Hall Dank guten Beziehungen unseres Tubisten Guy Défayes zu Walliser Winzern besteht hier die in unseren Breitengraden seltene Möglichkeit gehaltvolle Weine von äusserst unterschiedlichem Geschmack und Charakter direkt beim Produzenten zu degustieren und zu kaufen Im Rahmen dieser Veranstaltung wird ein Wettbewerb durchgeführt wobei als Hauptpreis ein 7 Tage Arrangement für zwei Personen in der Thermalp Les Bains d Ovronnaz winkt Anschliessend bieten die Flamingos und eine Saaltombola Gewähr für spannungsreiche Unterhaltung im Parkett und auf der Bühne Sonntag 12 September Das sonntägliche Programm beginnt um 10 00 Uhr mit einem Familiengottesdienst im Pfadizelt Der anschliessende Volksapéro in unserer Music Hall wird umrahmt von einem Konzert des Jodlerklubs Echo vom Glaubenberg Auch der Nachmittag steht ganz im Zeichen vertrauter Gemütlichkeit Hier bietet die bestbekannte brillante Ländlerkapelle Röbi Odermatt Gewähr für abwechslungsreiche Unterhaltung Reichhaltiges Rahmenprogramm Selbstverständlich ist damit noch lange nicht alles gesagt Abgesehen von den Attraktionen der Pfadi vom Puppentheater übers Kinderroulette bis zum Roverloch ist hier alles Mögliche im Angebot gibts jede Menge weiterer Anziehungspunkte Unter dem Motto Huhn und Ei in der Ei Kirchweih bietet die Frässbeiz Eihorn dieses Jahr Kernser Original Pasta und CH Güggeli von Geflügel Frei feil An Luigis Apérobar wird währenddessen wohl sporadisch Ich wollt ich wär ein Huhn intoniert Der Aussenstand Kentucky Frei Chicken versorgt die Gäste auch in der Music Hall und über die Gass mit knusprigen Poulets und gebackenen Nuggets An einem weiteren Aussenstand werden köstliche Crêpes Fromage zubereitet währenddem es in der Chelihütte mutmasslich bodenständiger zu und her geht Sollte sich das Wetter von der angenehmeren Seite zeigen dürfte auch die Löwen Bräu Bar zu einem vielbeachteten Treffpunkt werden Und last but not least Als giga cooles Publikumsmagnet wird sich mit 100 prozentiger Sicherheit auch diesmal Manis Disco Top Egg erweisen In diesem absolut wetterfesten Dampferzeuger wird DJ Mögi bis tief in die Nacht hinein für Rhythmen sorgen die in die Glieder fahren as Umfrage mit Wettbewerb Liebe Leserin lieber Leser Ihre Meinung interessiert uns Wie eine Unternehmung sich um ihre Kunden ihre Wünsche und Neigungen kümmern muss steht es auch dem Unternehmen Feldmusik gut an die Meinung seiner Aktiven Passiven und Gönner auszuhorchen Welche Schlüsse für das künftige Vereinsgeschehen gezogen werden bleibt vorab den Aktiven überlassen sie haben abzuwägen zwischen wirtschaftlichen Sachzwängen denen auch die Feldmusik ganz klar unterworfen ist den Wünschen der Öffentlichkeit die zu respektieren sind und ihren eigenen musikalischen Neigungen die in diesem Musikverein erfüllt werden sollen Alles unter einen Hut zu bringen war und wird nie einfach sein Manches bleibt auf der Strecke Ihre Antworten auf die nachfolgenden Fragen sollen uns helfen die Zukunft der Feldmusik zu planen Wir schätzen es wenn Sie Ihre Meinung nicht nur durch Ankreuzen einer oder mehrerer Antworten äussern sondern ab und zu eine kritische oder konstruktive Bemerkung anbringen Sämtliche Einsendungen nehmen am Wettbewerb teil Der glückliche Gewinner oder die glückliche Gewinnerin wird mit einem köstlichen Schlemmer Nachtessen dargeboten von der Redaktionskommission verwöhnt Also machen Sie bitte mit Eine Auswertung der Antworten folgt im nächsten Mitteilungsblatt Vielen Dank msp Braucht es ein Mitteilungsblatt ja nein Welche Beitrage im Mitteilungsblatt lesen Sie regelmässig Gratulationen Konzertvorschau Veranstaltungskalender Berichte über Vereinsaktivitäten Aus Vorstand und Musikkommission Wie beurteilen Sie die Qualität des Mitteilungsblattes gut genügend schlecht Welche Anlässe der Feldmusik Sarnen besuchen Sie Winterkonzert Sommerkonzert Fronleichnam Muttertag Chilbi Das Winterkonzert besuche ich weil ich anspruchsvolle Musik schätze um niemanden zu ettäuschen nicht weil Das Sommerkonzert besuche ich weil unterhaltende Blasmusik geboten wird weil ich Musik und Gesellschaft gleichermassen schätze nicht weil Welche Musikstile bevorzugen Sie Marschmusik Musicals Oper Operette Bearbeitungen klassischer Werke konzertante zeitgenössische Blasmusik Ist die Feldmusik in der Öffentlichkeit genügend präsent ja nein Wie könnte die Feldmusik ihre Präsenz steigern vermehrte Marschmusikanlässe Gratulationsständchen musikalische Abendunterhaltung Matineekonzerte Konzerte mit bekannten Solisten Unterhaltungsmusik Warum unterstützen Sie die Feldmusik aus Gewohnheit wegen persönlichen Beziehungen aus Freude an der Blasmusik Bemerkungen Kommentar Name Strasse PLZ Wohnort Tel Nr E Mail Adresse Formular Märchenhaftes Femu Picknick Ein kleines hoffnungsfrohes Trüppchen war s das bei ruhigem Wetter der Himmel zeigte sich nicht ganz wolkenlos im nördlichsten Zipfel des ausgedehnten Sarner Hafenbeckens zu einer Kreuzfahrt mit der Seastar II startete Schon bald zog die völlig unberührte wild romantische Uferlandschaft der westlichen Seeseite still am Auge des phantasievollen Betrachters vorüber Beim Waldheim angelangt drehte Kapitän Frank White mit seinem stolzen Flaggschiff eine elegante Pirouette um dann mutig zur ersten Seeüberquerung Richtung Sachseln anzusetzen Nach einem kurzen Halt am rechten Seeufer ging es unter Ausnützung der aufkommenden Bise schnurstracks weiter gen Giswil Weil der See wie sich bald herausstellte eine beträchtliches Stück vor Giswil aufhört entschloss sich die Mannschaft abzudrehen und jetzt wieder dem Ufer folgend Richtung West Nordwest weiterzufahren Die Bise hatte inzwischen merklich aufgefrischt so dass sich die auf dem Hinterdeck versammelten Passagiere trotz wärmendem Kaffee genötigt sahen ihre Pullovers überzustreifen Ihre Augen weideten sich nun wieder an der vorüberziehenden Landschaft hier war sie tatsächlich nahezu unberührt als eines der Kinder fassungslos auf eine ufernahe Waldlichtung zeigte Dort hatte eine gut zwanzig köpfige Gruppe menschenähnlicher Wesen ihr Quartier aufgeschlagen Ihrer eigenartigen Kleidung nach zu urteilen musste es sich um Eingeborene handeln Offenbar hatten sie das herannahende Schiff schon länger beobachtet denn die Männer hatten sich bereits in ihre motorisierten Nussschalen gestürzt und steuerten jetzt direkt

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