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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 1/2008
    Scheinwerferlicht unter den Pappeln der Aula Cher Herzlichen Dank der Jungmusik Sarnen Kerns mit ihrem Präsidenten Christian Küchler und ihrem Dirigenten Guido Weber Mit dem Sommerkonzert war das Sommersemester für dieses Jahr abgeschlossen Ende September begannen wir mit den Proben für das Winterkonzert Das Programm stand ganz im Zeichen unseres Dirigenten Rolf Schumacher der uns seit 10 Jahren die Treue hält Seine Wahl fiel auf Musik aus Russland und dem Balkan Rolf Schumacher führte uns einmal mehr gekonnt und mit viel Ruhe durchs Programm so dass weder die Musiker noch die Zuschauer von den Turbulenzen im Vorfeld mitbekamen Der Solist Thomas Rüedi musste uns krankheitshalber eine Woche vor dem Konzert absagen Dank den sehr guten Beziehungen von Rolf Schumacher konnten wir kurzfristig den jungen Solisten Gilles Rocha verpflichten Er meisterte seine Aufgabe souverän Nach dem Konzert feierten wir zusammen mit Rolf Schumacher sein Jubiläum im toll dekorierten Beizli des Damenturnvereins Sarnen Neben den musikalischen Aktivitäten haben wir im vergangenen Vereinsjahr im April an der Partizipantenversammlung der OKB in Alpnach teilgenommen Die nicht ganz alltägliche Arbeit 1 200 Gäste zu bedienen haben wir dank unserer Erfahrung der vergangenen Jahre und der guten Organisation des Hotels Wilerbad gut gemeistert Im September konnten wir zusammen mit der Musikschule Sarnen zwei Jahre nach dem Unwetter 2005 öffentlich mit einem Wettbewerb und einer uraufgeführten Einweihungsfanfare mit Hörnern Pauken und Trompeten von Lukas Christinat unser Probelokal feierlich einweihen Anschliessend haben wir zusammen mit unseren Ehrenmitgliedern und geladenen Gästen bei Speis und Trank das Gesellschaftliche gepflegt Die lüpfige Unterhaltung unserer Neunermusik liess beim Einen oder Anderen das Tanzbein und die Hüften schwingen Für die delikate Verpflegung und die tolle musikalische Unterhaltung möchte ich mich bei Cajus Läubli Norbert Kiser Kevin Läubli und der Neunermusik bedanken Vereinsstruktur Im Folgenden erlaube ich mir ein paar Ausführungen zur Vereinsstruktur zu machen Der Verein zählt zurzeit 70 Aktivmitglieder und 3 Freimitglieder Für 11 Aktivmitglieder ist die Feldmusik Sarnen der zweite Musikverein In den letzten Jahren hat sich gezeigt dass wir berufshalber schulisch oder gesundheitlich bedingt durchschnittlich zwischen 5 und 10 Dispensierte haben Man kann sagen dass die Feldmusik Sarnen mit 60 aller Aktivmitglieder unter 40 Jahren eine relativ junge Musik ist Mit 23 Mitgliedern ist die Gruppe der 20 bis 30 Jährigen am Stärksten vertreten Es ist jedoch auch die Gruppe mit den meisten Dispensen und Mutationen Aus diesem Grund ist es wichtig dass die Feldmusik versucht möglichst viele Junge zu integrieren Finanzen Die finanzielle Situation der Feldmusik sieht dank der Unterstützung der Einwohnergemeinde Sarnen der Kirchgemeinde Sarnen und all unseren Gönnern sowie unserem Hauptsponsor OKB und den Inserenten des Mitteilungsblattes gut aus Damit können wir unsere Vereinsaktivitäten decken Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle bei all jenen bedanken die unseren Verein finanziell unterstützen und hoffe dass wir auch in Zukunft auf Ihre Unterstützung zählen dürfen Dank Dass es unseren Musikverein überhaupt gibt ist nur dank dem Einsatz jedes einzelnen Aktivmitglieds möglich Deshalb möchte ich mich bei allen Feldmusikantinnen und Feldmusikanten für ihr Engagement herzlich bedanken Ein grosser Dank gilt unserem Dirigenten Rolf Schumacher und unserem Musikkommissionspräsidenten Lukas Christinat Es ist nicht selbstverständlich dass Vollblutmusiker ihr grosses musikalisches Wissen uns Laien 90 zur Verfügung stellen und so viel Geduld zeigen Weiter möchte ich mich bei Michèle Burch für die gekonnten Ansagen im vergangenen Vereinsjahr bedanken Ich möchte mich auch für die vielen kleinen Arbeiten im Hintergrund bedanken die durch unsere Notenarchivarin Sabine Müller den Homepageverantwortlichen Markus Koller den Probelokalverantwortlichen Hans Surek und der Crew des Mitteilungsblattes wahrgenommen werden Ihr Beitrag verleiht dem Verein eine besondere Note Mein letzter Dank geht an den Vorstand und an Mary Läubli für die angenehme Zusammenarbeit Beat Ettlin Jahresbericht des Musikkommisionspräsidenten Das vergangene Vereinsjahr war musikalisch geprägt vom Sommerkonzert und den traditionellen Jahreskonzerten im Januar Damit die Feldmusik Sarnen auch in der Nachwuchsförderung aktiv bleibt beschloss die Musikkommission das Sommerkonzert vom 30 Juni 2007 zusammen mit der Jungmusik Sarnen Kerns zu gestalten Im ersten Konzert Teil spielte die Jungmusik Sarnen Kerns unter der kompetenten Leitung von Guido Weber ein abwechslungsreiches Programm Zu Beginn erklang ein klassisches Werk von Alfred Reed A Little Concert Suite gefolgt von Roaring Mountain Ouverture von Jared Spears Die Interpretation von Enrico Morricones Once Upon A Time In The West liess die Zuhörer in der Vergangenheit schwelgen Das Publikum war von der nachfolgenden bekannten Filmmelodie Goldeneye von Bono the Edge sehr angetan Mit Pirates of the Caribbean und The Lord of the Rings beschloss die Jungmusik Sarnen Kerns den ersten Konzertteil Die Zuhörer waren von den jungen Musikantinnen und Musikanten so begeistert dass sie die Jungmusik erst nach zwei Zugaben in die Pause entliessen Mit dieser Darbietung der Jungmusik Sarnen Kerns zeigte sich dass die Blasmusikhochburg Obwalden auf sehr guten und talentierten Nachwuchs hoffen darf Den zweiten Konzertteil eröffnete die Feldmusik Sarnen mit der Titelmelodie The Cowboys aus dem Film The Cowboy and the Girl Nach diesem wilden Galopp folgten Highlights aus dem Musical Chess von Benny Andersson und arrangiert von Johan de Meij Mit The Symphonic Gershwin präsentierte die Feldmusik dem Publikum bekannte Melodien des bekannten amerikanischen Komponisten George Gershwin Zum Abschluss des Konzertes wurde das Publikum mit dem Medley The Beatles in die Welt der legendären englischen Pop Gruppe versetzt Das zahlreich erschienene Publikum bedankte sich bei den Formationen mit herzlichem Applaus Das Winterkonzert stand ganz im Zeichen des Jubiläums von Rolf Schumacher der für die zwei Konzerte ein interessantes Programm zusammenstellte Die Werke stammten von Komponisten aus Osteuropa und widerspiegelten die traditionelle Tanz und Volksmusik dieser Länder Mit dem Euphonium Concerto von Vladimir Cosma stand auch ein Solowerk auf dem Programm und versprach einer der Höhepunkte des Winterkonzertes zu werden Musikalisch begrüsst wurde das Publikum mit Eight Russian Folksongs des russischen Komponisten Anatol Liadov Die acht Volkslieder widerspiegelten die traditionelle Musik Russlands Als zweites Werk folgte das Euphonium Concerto des rumänischen Komponisten Vladimir Cosma Für den kurzfristig erkrankten Thomas Rüedi konnte Gilles Rochat verpflichtet werden Der junge Walliser Baritonist zeigte sich von der besten Seite und interpretierte das Concerto mit Virtuosität und ausgereifter musikalischer Gestaltung Vor der Pause

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 1/2007
    unserem Verein gegenüber Ich bin stolz Mitglied der Feldmusik Sarnen zu sein Lukas Christinat News von der Jungmusik Sarnen Kerns Wir starteten ins Jahr 2007 mit den neuen Liedern für das Sommerprogramm Musikkommission und Dirigent machten sich schon im Voraus Gedanken über das diesjährige Konzertthema Sie entschlossen sich das Thema Filmmusik in Angriff zu nehmen und suchten sofort nach passenden Stücken die für uns geeignet schienen Auch in diesem Jahr hatten wir vor den Fasnachtsferien eine spezielle Musikprobe Es mussten alle verkleidet kommen natürlich zum Thema Filmstars Es gab einiges zu sehen Superman Jack Sparrow und sogar Heidi Co schafften es zu uns Ihre gesanglichen Fähigkeiten wurden getestet und am Schluss selbstverständlich auch belohnt Nach den Fasnachtsferien probten wir wieder normal und nebst den Liedern für die Sommerkonzerte übten wir auch für einen kirchlichen Auftritt Wir durften am Sonntag 4 März 2007 in Kägiswil den Familiengottesdienst musikalisch umrahmen Vom 20 22 April 2007 verbrachten wir wieder ein Probeweekend im Sportcamp Durrenbach im Melchtal Mit Registerproben konnten schwierige Passagen intensiver geübt und danach in den Gesamtproben positiv umgesetzt werden Natürlich kam der gesellschaftliche Teil nicht zu kurz Wie schon im letzten Jahr war dieses Weekend eine gute Gelegenheit uns noch besser auf die Konzerte vorzubereiten Somit müssen wir jetzt nur noch am Feinschliff arbeiten Zwei Auftritte haben wir nun schon hinter uns Wir würden uns sehr freuen Sie auch an unserem Gemeinschaftskonzert mit der Feldmusik Sarnen begrüssen zu dürfen Lassen Sie sich in den Fluch der Karibik ziehen gehen sie dem Herrn der Ringe auf die Spur oder schauen Sie James Bond über die Schultern Mitspielen bei den Kleinen und den Grossen Streng genommen gibt es keine krassen Unterschiede Bei beiden steht die Musik im Mittelpunkt und das Bestreben es möglichst gut zu machen Die Musikliteratur der Feldmusik Sarnen ist sehr anspruchsvoll doch in der Jungmusik spiele ich auf der 1 Stimme wo ich mehr Verantwortung tragen muss Dies gleicht sich wiederum in etwa aus Die Proben der Jungmusik verlaufen etwas lockerer da der Dirigent auch mal ein Auge zudrückt Ich bin dort bereits eine alte Füchsin und musiziere vorwiegend mit Gleichaltrigen daher ist mein Kollegenkreis sehr gross Da in der Feldmusik verschiedene Generationen vertreten sind bin ich noch daran laufend neue Kontakte zu knüpfen Das bevorstehende Konzert ist nicht mein erstes in der Feldmusik und somit auch nichts Neues oder Unbekanntes Dennoch freue ich mich ganz besonders darauf da ich in beiden Formationen mitspielen kann Allerdings bin ich froh dass die Jungmusik den ersten Part übernimmt da ich dort auf dem 1 Pult spiele und einen frischen Ansatz benötige Wenn ich dann nach der Pause meinen Platz in der Feldmusik einnehme bin ich so richtig eingespielt und meine Klarinettenfinger warmgelaufen um die technischen und musikalischen Hürden zu überwinden Désirée Weber Programmnotizen Jungmusik Sarnen Kerns Das Konzertprogramm der Jungmusik Sarnen Kerns ist geprägt von bekannten Melodien aus der Filmwelt Eröffnet wird der Konzertteil der Jungmusik mit A little concert suite des amerikanischen Komponisten Alfred Reed Das 1983 komponierte Werk ist in vier Sätze gegliedert Im ersten der Intrada wird eine königliche Prozession beschrieben an der viele ehrenvolle Gäste teilnehmen Der Charakter des Stückes ändert sich im Satz Siciliana Trompeten und Posaunen spielen eine ruhige Serenade im typischen 6 8 Takt Das Scherzo beschreibt ein leichtes Thema moderne Elemente sind darin eingebaut Der dritte Satz ist wiederum ein Kontrast zu den vorangegangenen Sätzen Im Schlusssatz Gigue werden französische und englische Tänze aus dem 17 und 18 Jahrhundert beschrieben Der amerikanische Komponist Jared Spears beschreibt in seiner Roaring Mountain Overture verschiedene abgelegene Ranches hoch oben in den Bergen von Kanada Im abgelegenen Gebiet empfindet der Komponist zwei verschiedene Gefühle welche in der Overture beschrieben werden Im ersten Teil der Komposition werden die Wunder der Natur beschrieben Das Stück wirkt entsprechend dramatisch und majestätisch Im zweiten Teil wird die Freude an der Natur aufgezeigt das Stück wirkt freundlich und soll mit viel Freude gespielt werden Once upon a time in the West ist der dritte Film einer Trilogie des italienischen Filmregisseurs Sergio Leone Der Film ist auch bekannt unter dem Namen Spiel mir das Lied vom Tod Beschrieben wird das harte und raue Leben im Wilden Westen und der Traum von Macht und Reichtum Die klagende Mundharmonika die der Hauptfigur zum Spitznamen gereicht ist der Schlüssel zum Verständnis der Handlung Ihr Lied des Todes zählt zu den bekanntesten Filmkompositionen überhaupt Der italienische Musiker Ennio Morricone hat die berühmte Melodie zum Film geschrieben Goldeneye ist der 17 James Bond Film Erstmals schlüpfte Pierce Brosnan in die Rolle des MI6 Agenten 1995 lief der Bondfilm im Kino und wiederum kämpft Bond gegen das Böse An seiner Seite die hübsche Natalya Fyodorovna Semyonova gespielt von Izabella Scorupco Die beiden müssen den ehemaligen MI6 Agenten 006 aufhalten dieser will die Welt in ein finanzielles Chaos stürzen Die Titelmelodie zu Goldeneye wird von der charismatischen Tina Turner gesungen Topaktuell zum Start des dritten Filmes von Pirates of Caribbean spielt die Jungmusik Melodien aus dem zweiten Film der Trilogie Beschrieben werden die Abenteuer des schrulligen Piraten Jack Sparrow der scheinbar an keinem Fettnäpfchen vorbei kommt Mit dabei sind der junge Will Turner und seine Freundin Elisabeth Swann Mittelpunkt der zweiten Geschichte um den Piraten Sparrow ist die Suche nach einer geheimnisvollen Schatztruhe Die rasanten Verfolgungsjagden die gespenstischen Piraten und die fabelhaften Helden werden im Arrangement des Komponisten Michael Brown beschrieben Die Original Filmmusik hat der Deutsche Hans Zimmer geschrieben Abgeschlossen wird der Konzertteil der Jungmusik Sarnen Kerns mit Melodien aus dem Film The Lord of the Rings Auch diese Themen stammen aus einer bekannten Filmtrilogie Beschrieben wird die Reise des gutmütigen und tollpatschigen Hobbits Frodo auf Mittelerde Der kleine Held muss einen Ring vernichten um die Welt vor dem Bösen zu retten Unterstützt wird er dabei vom guten und geheimnisvollen Elben Legolas dem mutigen Menschen Aragorn dem Zauberer Gandalf und vielen Verbündeten Das Böse wird symbolisiert durch Sauron und seine angsteinflössenden Helfer Gollum eine gespenstische Gestalt versucht Frodo und seine Freunde von ihrer Mission abzuhalten Die Filmtrilogie The Lord of

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 1/2006
    Ziel zusammen Musik zu machen ist eine weitere Stärke des Vereins Auch hier sind die beiden Faktoren Zeit und Konstanz die ein Verein bieten kann entscheidend und womöglich gewinnen sie in unserer sehr schnell lebenden Gesellschaft wieder neu an Bedeutung Zum Schluss möchte ich kurz meinen Eindruck vom Eidgenössischen Musikfest wiedergeben Ich gestehe ich bin kein grosser Fan solcher Grossanlässe Doch was ich mit der Feldmusik erleben durfte war einmalig Zusammen im KKL im absolut einzigartigen Salle Blanche unser Selbstwahlstück La Passió de Crist von Ferrer Ferran vor vollem Haus aufzuführen motivierte uns so sehr zum Muisig machen dass es mich während der Aufführung emotional ergriff und kalt den Rücken runter lief Der herzliche Applaus des Publikums das uns teils sogar stehende Ovationen gab war ein Moment den man nicht mehr so schnell vergisst und der einem in Erinnerung bleibt Er ist die Entlöhnung für eine Monate lange Vorbereitung und Planung unter nicht ganz einfachen Probeverhältnissen Das Musikfest ist für mich der Anfang und die Motivation weitere spannende Projekte mit der Feldmusik zu erarbeiten und zu erleben Mein grösster Wunsch ist es auch in Zukunft die Musik in guter Gesellschaft zu pflegen und zu geniessen Dafür bedarf die Feldmusik den Einsatz jedes einzelnen Mitglieds sowie die Pflege unseres Nachwuchses aber auch die Unterstützung des Publikums und der Gemeinde Beat Ettlin Eidg Musikfest in Luzern Vorher Die letzten Monate waren geprägt von der Vorbereitung auf das Eidgenössische Musikfest in Luzern EMF Freut man sich auf das Fest ändert man seine Übungsgewohnheiten diese und andere Fragen stellten sich und so fragten wir nach Nachfolgend einige Auskünfte unserer Musikantinnen und Musikanten Hast Du dich speziell auf das Eigenössische Musikfest vorbereitet etc Ja Ich habe jede Probe der Feldmusik besucht und mich auch zu Hause auf das Musikfest vorbereitet Zwar habe ich vermehrt am Selbstwahlstück gearbeitet Das Aufgabestück finde ich im Gesamten sehr interessant Für das Einzelstudium in meiner Stimme 2 Trp relativ mühsam und undankbar Problem 1 1 2 Seiten Pause Die Übungsblätter von Luki habe ich mir zu Herzen genommen und sie zum Einspielen benützt Es ist für mich sehr interessant ein Stück während fast 6 Monaten einzustudieren Mein erstes Eidg Musikfest ist ein spezieller Anlass weshalb ich gerne die intensivere Probearbeit auf mich genommen habe Ich gehe auch wenn kein Musikfest ansteht wenn immer möglich an die Proben In der Vorbereitungszeit zum Eidg habe ich bei der Arbeit auch schon mal frei genommen damit ich zur Probe gehen konnte Ich muss das ganze Jahr üben als wäre jedes Wochenende Musikfest Werbung habe ich natürlich gemacht Was erwartest Du vom EMF Für mich persönlich ist der kommende Auftritt im KKL der Höhepunkt auf den ich mich extrem freue Bis anhin sass ich in zahlreichen Aufführungen wie Sinfonie Klavier und Brasskonzerte im Publikum nun einmal statt im Publikum auf der Bühne zu sitzen einfach genial Ich freue mich jetzt schon auf spannende Musikbeiträge interessante Begegnungen und emotionsreiche Momente Ein schönes Musikfest mit vielen strahlenden Gesichtern Was erwartest Du von der Feldmusik Sarnen Von unserem Verein erwarte ich dass jede r sein Bestes gibt Eine Rangierung unter den ersten sechs wäre toll und m E auch realistisch Eine kleine Anmerkung ich finde es völlig falsch dass wir das Aufgabestück nie im Zusammenhang geprobt haben Gerade das Zusammenspiel ist ja extrem schwierig Ich war letzten Freitag richtig enttäuscht und es ging nicht nur mir so Ich wünsche mir auch dass bei einem schlechten Gelingen jedes Mitglied nach vorne schaut und das Musikfest 2006 ad acta legen wird Ich erwarte keinen besonderen Rang sondern möchte spüren dass wir im Selbstwahlstück das Maximum gegeben haben Das Aufgabestück müssen wir so nehmen wie es eben ist Welcher Verein in der Höchklasse gewinnt hat nicht zuletzt auch mit blasmusik politischen Überlegungen zu tun Kann es z B Rolf Schumacher ein zweites Mal schaffen Darf so etwas überhaupt sein Auch die Marschmusik sollten wir obwohl wir Amateure sind gekonnt und professionell über die Runde bringen denn es ist für einen überwiegenden Teil der Bevölkerung die einzige Art von Blasmusik die sie wahrnehmen Ich denke es ist eine Chance unsere Kameradschaft zu stärken Diese Fest bringt der Blasmusik ein Stück Popularität zurück Was bringt der Anlass unserem Verein der Blasmusik im allgemeinen Der Anlass fördert sicher bei den meisten Mitgliedern einen gesunden Ehrgeiz Ich hoffe dass die FM einen superguten Tag in Luzern hat Dann sind wir alle zu einer Höchstleistung bereit Nebenbei hoffe ich auch dass wir mit einem gekonnten Auftritt in der Marschmusik brillieren Dazu gehört z B auch die Kleidung des Dirigenten Klar die Marschmusik ist auch nicht meine Lieblingsdisziplin aber eben auch diese Disziplin gehört zum Musikfest 2006 und wir sollten auch da eine gute Falle machen und unser Allerbestes geben Wie man ja weiss ist das allgemeine Publikum gerade an diesem Auftritt sehr interessiert Mit einem guten Auftritt kann der Verein evt auch Besucherzahlen für s nächste Konzert gewinnen wer weiss Ich glaube nicht an eine Standortbestimmung für die FMS denn in der Höchstklasse ist viel Subjektivität mit im Spiel Trotzdem brachte die Vorbereitung der Feldmusik einiges denn man hat ein besonderes Ziel vor Augen und im Moment der Vorträge in Luzern hat man die nicht häufige Gelegenheit unter ganz besonderen Umständen so gut zu musizieren wie möglich Selbst das Aufgabestück hat für die FM einen gewissen Nutzen denn jeder muss über seinen Schatten springen und ein fieses komisches fragwürdiges Werk das ohne EMF wohl nie im Repertoir der Feldmusik auftauchen würde sorgfältig vorbereiten Ob er nun wollte oder nicht Und nachher Auch nach dem Fest stellten sich einige Fragen hier die Meinungen unserer Mitglieder Wie hast Du das EMF erlebt was hat Dir besonders gefallen was könnte man anders machen Ich war überwältigt von dem Eidgenössischen Musikfest Vor allem der Auftritt im Konzertsaal ging unter die Haut Ich kann die Gefühle nach dem Selbstwahlstück nicht in Worte fassen doch solche emotionale Momente bleiben einem ewig in Erinnerung Ganz klar die Schwachstelle unseres Vereines ist die Marschmusik Wenn die FM in diesem Bereich Fortschritte erzielen möchte

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 1/2005
    Vorhaben Und solche stehen auch unmittelbar bevor Diesen Sommer beteiligen wir uns am Musiktag in Kerns und bestreiten fünf Wochen später unser Sommerkonzert mit einem anspruchsvollen Programm britischer Kompositionen Und wir werden vorbehältlich der Zustimmung durch die heutige Generalversammlung noch vor den Sommerferien mit den Vorbereitungen für das Eidgenössische Musikfest vom Juni 2006 in Luzern beginnen Der Anlass in der einmaligen Atmosphäre des grossen Saales des KKL sollte uns anspornen mit vollem Einsatz auf ein optimales Gelingen hinzuarbeiten Dank Am Schluss meines Berichtes möchte ich einen alles umfassenden Dank aussprechen vom Dirigenten den Chargierten über die Musizierenden bis hin zu den Gönnern und Helfern Kurz allen die sich in irgend einer Weise für den Verein einsetzen Für mich lohnt sich der Aufwand und ich hoffe dass dies für viele in der FMS auch weiterhin so sein wird H Portmann Jahresbericht der Musikkomission Das vergangene Vereinsjahr der Feldmusik war musikalisch durch drei verschiedene Musikstile geprägt Zirkusmusik Marschmusik und als dritter Stil Klänge aus dem asiatischen Raum Das Sommerkonzert vom 26 Juni 2004 stand ganz unter dem Thema Zirkus Da zu einem Zirkus unter anderem auch ein Clown gehört engagierte die Feldmusik Aurelièn Donzé der nicht nur die Rolle des Clowns sondern auch die eines Artisten übernahm Damit am Konzert auch ein Hauch von Zirkusatmosphäre herrschte musizierten wir für einmal nicht auf der Bühne sondern nahmen vor derjenigen Platz Das Publikum gruppierte sich wie in einem Zirkuszelt um das Orchester herum und ein Teil der Bühne wurde von Aurelièn Donzé als Manege genutzt Am Konzert trugen die Musikantinnen und Musikanten nicht wie gewohnt ihre Uniform sondern verkleideten sich mit bunt gemischten Textilien aus der Zirkuswelt Eröffnet wurde das Konzert mit dem bekannten Marsch Einzug der Gladiatoren von Julius Fucik gefolgt von der Circus Suite von Frigyes Hidas Zu den verschiedenen musikalischen Themen wie Clown Rope Dancer Juggler od Trapez Artist verzauberte Aurelièn Donzé mit den entsprechenden Rollen das Publikum Vor der Pause spielte die Feldmusik das bekannte Werk Circus Band von Charles Ives Der zweite Konzertteil wurde ebenfalls mit einer Komposition von Ives dem Country Band March eröffnet Beim nachfolgenden Stück Zirkus Humberto von Jiri Volf brillierte Marcel Vogler als Xylophon Artist Mit buntem Treiben der Jongleure Einradfahrer und Clowns ging es musikalisch in dem von Paul Hart komponierten Circus Ring weiter Als Finale des Konzerts spielte die Feldmusik den Marsch The Circus Bee von Henry Filmore Das Publikum spendete beigeisternden Beifall und entliess Aurelièn Donzé und die Feldmusik erst nach 2 Zugaben Am 30 Oktober 2004 stand bereits der nächste Auftritt im Terminkalender Zusammen mit der Musikgesellschaft Sonnenberg Schwendi spielte die Feldmusik ein Marschmusikkonzert in der Aula Cher Im ersten Konzertteil nahm die Musikgesellschaft Schwendi auf der Bühne Platz und interpretierte verschiedene Märsche aus der Schweiz Nach der Pause spielte die Feldmusik den Earl of Oxford March von William Byrd arr Gordon Jacob den Militärmarsch Zapfenstreich Nr 1 von Ludwig van Beethoven Drei Revolutionäre Märsche von Bedrich Smetana und Einzug der Gladiatoren von Julius Fucik Mit S Gheu komponiert von unserem Mitglied Hans Patrick Surek und Bassdrummer von Werner Weidmann präsentierte sich am Marschmusikkonzert die Tambouren Obwalden die unter der Leitung von Hans Patrick Surek stehen Wie aus den positiven Reaktionen nach dem Konzert aus dem Publikum sowie Mitgliedern beider Vereine zu entnehmen war wäre es sicherlich wünschenswert ein Konzert in dieser oder ähnlicher Form erneut durchzuführen Das traditionelle Winterkonzert vom Freitag 21 und Samstag 22 Januar 2005 der Feldmusik Sarnen stand ganz im Zeichen von Musik aus dem fernöstlichen Kontinent Auf dem Programm standen die Kompositionen A Moment for Rosa von Mark Camphouse Variations on a Pentatonic Theme von Rob Goorhuis die Rhapsody for Band von Yuzo Toyama die Prism Rhapsody für Solo Marimbaphon und Blasorchester von Keiko Abe und die Sinfonische Dichtung Gloriosa von Yasuhide Ito Mit Raphael Christen als Solist in der Prism Rhapsody konnte ein hervorragender Musiker verpflichtet werden Mit seinem grossartigen und eindrücklichen Handwerk seiner natürlichen Musikalität und mit der sympathischen Ausstrahlung sorgte Raphael Christen für unvergessliche Höhepunkte an beiden Konzerten und das Publikum bedankte sich mit grossem Applaus Mit dem Werk Variations on a Pentatonic Theme war die Feldmusik ausserordentlich gefordert Dies zeigte sich schon in der kurz bemessenen Probezeit Dies war leider aus organisatorischen Gründen nicht anders möglich da die Noten nicht termingerecht eintrafen Die ganze Feldmusik war gefordert und alle gaben ihr Bestes Belohnt wurden wir durch eine eindrückliche Aufführung des Werks Bei Moment for Rosa und Gloriosa zeigte sich die Feldmusik Sarnen von ihrer besten Seite Beide Werke waren ideal komponiert für die Feldmusik wir konnten unser Können unter Beweis stellen und die Zuhörer bedankten sich mit einem herzlichen und langen Applaus Wir möchten uns bei allen Mitgliederinnen und Mitglieder der Feldmusik herzlich für ihren grossen Einsatz bedanken und unserem Dirigenten Rolf Schumacher für seine riesige Arbeit und sein Engagement für die Feldmusik Sarnen einen ganz grosses Merci aussprechen Wir freuen uns auf das kommende Vereinsjahr und sind gespannt auf die kommenden Auftritte und Konzerte unserer Feldmusik Sarnen Das hat die Musik der Schule voraus Es gibt keine schlechten Noten Höchstens falsche L Christinat Unterwaldner Musiktage in Kerns Um genau 12 16 Uhr war es dann soweit wir konnten Gloriosa geschrieben vom japanischen Komponisten Yahuido Ito in der Pfarrkirche Kerns dem zahlreichen Publikum und den beiden Experten vorspielen Zuerst jetzt aber mal der Reihe nach Einige Musikantinnen und Musikanten der Feldmusik hatten schon am Morgen früh sei es als Dirigent oder als Musikerin ihre ersten Einsätze an den Unterwaldner Musiktagen in Kerns Trotzdem waren die meisten pünktlich zur Vorprobe kurz vor halb 12 bereit Noch einmal wurden die einen und anderen Stellen angespielt und eingestimmt Anschliessend wechselten wird vom Probelokal der Harmoniemusik Kerns in die Kirche Dort drin war es reichlich eng trotzdem fanden wir alle einen Platz zum musizieren Die Akustik war gewöhnungsbedürftig aber dem Publikum schien Gloriosa zu gefallen Im Anschluss an unseren Vortrag der von den Experten Tony Kurmann aus Altendorf und Josef Fink aus Arisdorf kritisch bewertet wurde fand das Beurteilungsgespräch zwischen Experte Tony Kurmann Dirigent Rolf Schumacher

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 1/2004
    und drückt sich über den Zirkus wie folgt aus Der Vater spielte für Ives musikalische Entwicklung eine wichtige Rolle Seine erzieherische Weitsichtigkeit kommt in folgendem Ratschlag an seinen Sohn zum Ausdruck Hast du gelernt eine Fuge auf die richtige Art zu schreiben Gut dann erlaube ich dir sie auf die falsche Art gut zu schreiben Ives scheint sich dieses Zitat zu Herzen genommen zu haben An einem Blasmusikanlass liess er sich von verschiedenen Amateurblasmusiken inspirieren und komponierte auf seine Art den Country Band March Wenn man einen unkonventionellen Marsch hören möchte dann diesen Er ist für jeden Musiker ein rhythmischer Seilakt Beat Ettlin All summer long we boys dreamed bout big circus joys Down Main street comes the band Oh Aint it a grand and glorious noise Den ganzen Sommer lang träumten wir Knaben von den grossen Zirkus Freuden Entlang der Hauptstrasse läuft die Zirkusmusik Oh Ist es nicht ein grossartiges und glorreiches Geräusch Horses are prancing knights advancing Helmets gleaming pennants streaming Cleopatra s on her throne That golden hair is all her own Die Pferde tanzen Ritter schreiten voran Helme glänzen Fahnen wehen Kleopatra sitzt auf ihrem Thron Das goldene Haar ist all ihr eigenes Where is the lady all in pink Last year she waved to me I think Can she have died Can that rot She is passing but she sees me not Wo bleibt die Dame in Pink Letztes Jahr winkte sie mir glaube ich Kann es sein dass sie gestorben ist Kann es sein Dass Blödsinn Sie passiert gerade doch sie sieht mich nicht Zirkus Geschichte Der Zirkus bezeichnet sowohl ein Genre des Spektakels als auch ein Bauwerk Der Begriff des Zirkus wird von den Römern überliefert Das lateinische Wort circus bedeutet Kreis Rennbahn oder Arena und kommt wahrscheinlich aus dem griechischen kirkos was wiederum Ring bedeutet Die Arenen im alten Rom waren kreisförmig und besassen langgestreckte Bahnen In den Arenen fanden verschiedene Veranstaltungen statt wie Wagen und Pferderennen oder andere Wettkämpfe und Spiele die zu Ehren verschiedener Götter stattfanden Die vergnüglichen Veranstaltungen waren keine künstlerischen Leistungen In der Frühzeit war Vergnügen mit blutrünstigen Darbietungen in Form von Gladiatorenkämpfen verbunden Mit dem Ende des Imperiums ging auch die römische Vergnügungskultur im abendländischen Europa unter Als Schöpfer des modernen Zirkus so wie wir ihn heute kennen gilt der britische Kunstreiter Philip Astley 1742 1814 der in der Arena mit Tribünen Pferde und Tierdressuren Akrobatik Pantomimen und Clownerie aufführte Astleys Etablissement ursprünglich als Pferdetheater bezeichnet wurde vom venezianischen Kunstreiter Antonio Franconi 1738 1836 übernommen Dessen Söhne nannten das Unternehmen mit der neuen theatralischen Unterhaltungsform 1807 Cirque Olympique Der Name Zirkus wurde in den darauffolgenden Jahren von weiteren Akrobaten Jongleuren Seiltänzern Kunstreitern Clowns Tierbändigern und Schaustellern übernommen die in einer Freiluftarena Manege auftraten Ab dem Mittelalter reisten Spielleute Gaukler Jongleure ab dem 17 Jahrhundert auch Wandertruppen durch das Gebiet der heutigen Schweiz Letztere traten oft gemeinsam mit Schaustellern auf und bauten deren Ideen Auftritte mit Riesen und Zwergmenschen in ihre Programme ein Im 19 Jahrhundert war die Schweiz Durchgangsland bekannter Zirkusunternehmungen wie Hagenbeck aus Deutschland oder Barnum Bailey aus den USA Nebst dem üblichen Programm wurden dem Publikum auch Völker und Tierschauen angeboten sowie artistische Aufführungen wie sie sonst in den Stadttheatern und Variétés zu sehen waren Anders als in europäischen Metropolen wie Paris London und Berlin gab es in der Schweiz keine festen Zirkusbauten Die Zirkusse reisten mit Freilicht Arenen durch das Land die bis zum 2 Weltkrieg sukzessive durch Zelte ersetzt wurden Die kalten Monate verbrachten die Zirkusse im Winterquartier In den 1950er und 60er Jahren machten neue Medien wie Kino und Fernsehen dem Zirkus Konkurrenz Rückläufige Besucherzahlen und neue Zirkusgründungen führten zur Spezialisierung der Unternehmen Beat Ettlin Besetzung Sommerkonzert Dirigent Rolf Schumacher Flöte Piccolo Urs Dillier Katharina Egli Karin Halter Esther Kirch Priska Müller Lidwina Rickenbacher Oboe Nicole Dillier Kasu Watanabe Fagott Michael Dillier Urs Zumstein Klarinette Walter Achermann Brigitte Amschwanden Cleo Bracale Michèle Burch Renato Burch Matthias Furrer Walter Gasser Andrea Kaufmann Tanja Michel Amol Ming Heini Portmann Barbara Stocker Urs Wallimann Andrea von Bergen Es Klarinette Silvia Riebli Alt Klarinette Luigi Vigano Bass Klarinette Ruedi Dillier Alt Saxophon Ruedi Gasser Markus Koller Marita Krummenacher Tenor Saxophon Manuela Obermair Mario Venuti Bariton Saxophon Matthias von Rotz Trompete Rolf Abächerli Ruedi Abächerli Helen Beeler Hans Dillier Roland Imfeld Guido Kathriner Guido Weber Barbara Wyttenbach Josef Ziegler Waldhorn Florian Abächerli Sämi Bucher Lukas Christinat Beda Dillier Walter Dillier Claudio Lehmann Arthur Reinhard Fridolin von Ah Euphonium Otto Läubli Ruedi Müller Posaune Mani Disler Miranda Disler Bassposaune Ines Krummenacher Schönbächler Michael Reto Zumstein Bassposaune Tuba Christian Aeschlimann Primus Camenzind Schlagzeug Beat Ettlin Urs Kaufmann Sara Krummenacher Kilian Läubli Hans Patrick Surek Mario Weber Xylophon Marcel Vogler Persönlich Mario Weber Ich heisse Mario Weber und wohne in Sarnen Ich besuche zurzeit die kaufmännische Berufsmatura in Luzern und absolviere eine Banklehre bei der UBS Meine Hobbys sind Fussball Angeln Ausgehen Skifahren Schwimmen und natürlich das Schlagzeug Spielen Bereits mit acht Jahren begann ich mit der kleinen Snaredrum zu pauken Nach ungefähr zwei Jahren stieg ich dann allerdings auf das 8 teilige Schlagzeug über welches mich bis heute begleitet Mit 11 Jahren trat ich den Wind Kids bei wo ich mich während zwei Jahren auf höhere Aufgaben vorbereiten konnte Die Jungmusik Sarnen Schon als ich zu ihrem ersten Konzert ging wusste ich nachher genau wo mich mein späterer Weg einmal hinführen wird Endlich war es dann soweit Mit 13 Jahren wurde ich in die Jungmusik aufgenommen und bin seit damals Mitglied geblieben Inzwischen bin ich bereits auch den Grossen beigetreten der Feldmusik Sarnen Bald jedoch merkte ich dass hier ein anderer Wind weht Ohne Üben für die Proben kommt man nämlich nicht mehr über die Runden Die Musikstücke sind zwar sehr anspruchsvoll dafür klanglich wunderschön und interessant Ich hoffe dass ich die gegenwärtige Probezeit gut überstehe und dass ich noch viele Jahre dabei sein darf Marcel Vogler 22 Jahre jung und aus Sachseln Ich bin ausgebildeter Informatiker und habe im vergangenen Jahr die technische Berufsmatura im Vollzeitstudium in Luzern

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 1/2003
    grosse Vorbesprechung ist sie bereits wieder dabei das Programm für den Sommer zu konzipieren Herzlichen Dank Dann Michele Burch Alleinige Redaktorin des Mitteilungsblattes Trotz Wechsel des Studienortes von Fribourg nach Luzern verbunden mit Nachprüfungen und trotz Nebenbeschäftigung am Radio hat sie die vier Ausgaben des Mitteilungsblattes termingerecht unter die Leute gebracht und dazu noch beinahe lückenlos am Probenbetrieb teilgenommen Eine vorbildliche Leistung Bedanken möchte ich mich auch bei den Dirigenten Martin und Rolf Das Projekt im Sommer und das gemeinsame Projekt im Winter hat uns viel gegeben und bewiesen dass eine Zusammenarbeit unter und mit Dirigenten für den Verein sehr fruchtbar sein kann Des weitern bedanke ich mich beim Schaffer im Hintergrund Hans Surek dem Hüter unseres Probelokals umsichtigen Notenchef und Verwalter unserer Instrumente und Uniformen Danken will ich auch meinen Kollegen im Vorstand und in der Musikkommission für ihren grossen Einsatz und euch allen liebe Kolleginnen und Kollegen für die angenehme Zusammenarbeit Ich freue mich auf die kommende Probenarbeit und die Konzerte im Sommer Sarnen 30 März 2003 Heini Portmann Präsident Jahresbericht der Musikkomission Ein Winterkonzert der ungewohnten Art oder Musikwelten trafen aufeinander so bezeichnete die Presse das Winterkonzert 2003 der Feldmusik Sarnen Mit der Gegenüberstellung der Ballettmusik Der Nussknacker von Peter Ilitsch Tschaikowsky in einer Blasorchester und Jazzversion konnte die Feldmusik Sarnen und das Martin Streule Jazz Orchestra eine Première und einen musikalischen Leckerbissen der besonderen Art präsentieren Mitte September wurde das Projekt gestartet und in einigen Register und Gesamtproben erarbeitet Etwas ungewöhnlich war für das Blech und Schlagzeugregister dass so wenig zu spielen war Doch zeigte sich im Verlaufe der Probearbeiten dass auch das wenig zu spielende seine Tücken hatte Die Transparenz der Instrumentationen forderte von allen Mitwirkenden grosse Sicherheit und technisches Geschick Aber vor allem das Holzregister hatte etliche Hürden zu meistern und ging mit grossem Elan ans Werk Einmal mehr zeigte sich auf dass sich das Registerprobeweekend unter der Leitung von Fachpersonen sehr bewährt In den Januarproben galt es dann noch die einzelnen Komponenten zusammenzufügen und die Spezialinstrumente wie Harfe und Celesta zu integrieren Eine Erleichterung war dass beide Formationen Blasorchester und Jazz Ensemble getrennt seine Parts einstudieren konnte So waren denn auch alle gespannt kribelig und giggerig auf die Hauptprobe als endlich erstmals zwar mit etwas Verspätung das ganze Gefüge der Nussknackersuite zusammengesetzt werden konnte und zum erklingen kam Mit dem Martin Streule Jazz Orchestra konnte ein hervorragendes Ensemble verpflichtet werden Mit ihrer grossen Motivation legeren Art und Spielfreudigkeit liessen sie den sogenannten Funken springen Und ich glaube sagen zu können dass gerade diese beiden charakteristischen Gegensätze der Feldmusik Sarnen und des Jazzorchestras das Programm zum Erfolg führte und vom Publikum sehr geschätzt wurde Aber auch die beiden grossen und anspruchsvollen Werke Romeo und Julia in den Versionen von Tschaikowski und Prokofieff halfen zum Konzerterfolg bei Mit der Hoffnung dass der musikalische Funken noch einmal an unserem Sommerkonzert und anlässlich des Jungfrau Musik Festivals in Thun springen wird danke ich allen Beteiligten für ihren grossen Einsatz Lukas Christinat Präsident der Musikkommission Programm Sommerkonzert 2003 Sommerkonzert 2003 Samstag 21 Juni 2003 20 00 Uhr Aula Cher Sarnen Melodien aus Star Wars und Lord of the Rings Direktion Rolf Schumacher Film 22 00 Uhr Wirtschaftsbetrieb ab 19 00 Uhr Eintritt frei Türkollekte Programm Star Wars Trilogy Music by John Williams Arranges by Donald Hunsberger The Imperial March Darth Vaders Theme Princess Leia s Theme Battle in the Forest Yoda s Theme Star Wars Main Theme Pause Symphony Nr 1 The Lord of the Rings Johan de Meij Gandalf The Wizard Lothlorien The Elvenwood Gollum Sméagol Journey in the Dark Hobbits 22 00 Uhr Ed Wood USA 1994 Darsteller Patricia Arquette Johnny Deep u a Regie Tim Burton Laufzeit 126 min Konzertsponsoren Fanger AG Sachseln Giezendanner Paul AG Sarnen Nahrin AG Sarnen Hotel Wilerbad AG Wilen Modehaus Felder Inhaber Alfons Troxler Sarnen Wolfisberg Metallbau AG Sarnen Zum 2 Mal Traumschiff Film auf dem Sarnersee Kurzvorstellung ffo Der Verein Filmforum Obwalden ffo setzt sich aus filmbegeisterten Menschen aus dem Kanton Obwalden zusammen Der Verein bezweckt die Schaffung eines Filmangebotes das nicht ausschliesslich von kommerzieller sondern von ideeller Grundidee her bestimmt ist In diesem Sinne wird das entsprechende regionale Programm durch Filme ergänzt die bezüglich ihrer künstlerischen bzw inhaltlichen Aussage von besonderem Interesse sind Kurzvorstellung Projekt Traumschiff Film auf dem Sarnersee Das Projekt Traumschiff Film auf dem Sarnersee ist als Open Air Kino auf einer Nauen ca 80 Sitzplätze zu verstehen und findet an insgesamt vier Abenden auf dem Sarnersee statt Bei Schlechtwetter wird der jeweilige Aufführungstag ohne Verschiebedatum abgesagt Programm und Daten 1 Kinofilm pro Abend auf der Nauen Abfahrt 21 00 Uhr beim Kieswerk der Fanger AG in Giswil Filmbeginn 22 00 Uhr anschliessend Barbetrieb im Kieswerk in Giswil Reservationen unter Die Filmvorstellungen finden an folgenden Daten statt Mittwoch den 16 Juli 2003 Donnerstag den 17 Juli 2003 Freitag den 18 Juli 2003 Samstag den 19 Juli 2003 Die Filmtitel erfahren Sie zu gegebener Zeit in den lokalen Medien Die Filmmusik mb Das Sommerkonzert der Feldmusik ist in diesem Jahr geprägt von der Filmmusik Filmmusik ist die Musik die die Filmbilder begleitet das heisst also die Musik die extra für einen bestimmten Film komponiert wurde Die Musik für Filme wird nicht nur um des Hörens willen geschrieben sondern vor allem um die Wirkung der Filmbilder zu intensivieren Schauen sie sich einmal einen Film ohne die dazugehörige Musik an der Film wird ihnen nicht tiefgehend vorkommen es fehlt die emotionale Verbindung zwischen Zuseher und Handlung Der Komponist einer Filmmusik muss sich an die Szenen des Streifens halten Am wichtigsten wird ihm sein dass seine Musik die Zuschauer beeinflusst Am Anfang eines Films kann die Musik schildern in welchem Milieu man sich befindet wo und zu welcher Zeit er spielt Dank der Musik kann man auch herausfinden welchem Thema der Film untergeordnet ist Liebesfilm Drama Thriller etc Eine weitere wichtige Rolle kommt der Musik bei der Charakterisierung einzelner Personen zu Die Geschichte der Filmmusik 1906 schrieb der französische Komponist Camille Saint Sains die wahrscheinlich erste originale Filmmusik zum Film

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 2/2002
    im Gebrauch ist gebaut hatten punkto Konzert Infrastruktur meinten gleichziehen zu müssen d h sich nicht lumpen zu lassen und ihrerseits eine nigelnagelneue Turn halle aus dem Boden zu stampfen Kurz es gehört wohl eher ins Reich der Zufälle dass es auch in Stumm eine eben erst fertiggestellte Halle war in der unsere Sarner Solisten und der obgenannte Fahnenschwinger Hess Sepp das Publikum von den Bänken zu reissen vermochten Über das weitere Rahmenprogramm nicht ins Bild setzt und das Mitteilungsblatt Aus welchen Gründen auch immer Dies ist vielleicht besser so Und gibt mir nun die Gelegenheit mit weiteren völkerverbindenden und freundnachbarschaftlichen Geschichten aufzuhören und dafür abschliessend mit einem 30 jährigen Satz folgende bemerkenswerte Beobachtung machen Wie mittlerweile bekannt sein dürfte wandelt die Feldmusik diesen Sommer auf den Spuren des Bigband Jazz Es kann kein Zufall sein dass ausgerechnet jetzt wo unsere Alte Garde zu grooving Grufties mutiert ihre gute alte langhaarige Zeit revivalt die Feldmusik den nur mehr seidigen Zwirn ohne Himmerl Arsch und ins Tirol wieder einfädeln Für alle Spätgeborenen Die Witchtower Bigband welche wie oben beschrieben den Sonntagabend des Sarnen grüsst Zillertal Weekends gerettet hatte war eins eine legendäre Jazzformation in der so bekannte Grössen wie Pepe Lienhard also das who is who der Szene sich ein Stelldichein gegeben hatten Fat Der harte Kern sitzt heute noch schütter allenfalls an Haaren aber nicht an ternärem Temperament in unseren Feldmusikreihen Die Frage steht im Raum Ist die Zillertalreise schuld dass die Feldmusik wieder on the groovy side liegt oder ist es genau umgekehrt Haben wir uns an die gute alte Kameradschaft ins Tirol erinnert weil wir heuer jazzen Die Wahrheit liegt wie sooft und hier schon rein geographisch irgendwo dazwischen sozusagen offbeat Der Link zwischen Jazz und Feldmusik und Tirol heisst Martin Streule Unser Bandleader dialektisch unverkennbar aus dem St Gallischen stammend lotst uns ennet den Arlberg on the groovy side Ein Projekt welches hoffentlich auch im Zillertal voll einschlägt stummer Groove Reise ins Zillertal mb Und nun ist es tatsächlich wieder soweit Die Feldmusik wird einmal mehr die langjährige Beziehung zu den östlich gelegenen Nachbarn pflegen siehe Stummer Groove Facts zum Zillertal Vom 12 bis 14 Juli werden wir nämlich eine kleine Reise ins Zillertal unternehmen Und wie gelesen sind die einen oder anderen Erinnerungen an frühere Erlebnisse mit den Österreichern auch heute noch präsent Der diesjährige Ausflug wurde von Erwin Läubli und Walti Dillier organisiert Musik hören und auch selber musizieren ein Programm das der Feldmusik sicher nahe liegt Und das Programm steht bereits fest am ersten Tag werden wir mit einem Bus der Dillier AG über Feldkirch Arlberg und Innsbruck ins Österreichische Zillertal fahren In Mayerhofen werden wir an diesem Abend die Einheimischen mit unserer Musik welche wie gesagt die Gleiche sein wird wie die am Sommerkonzert von unserem Können überzeugen Am Samstag führt uns die Reise je nach Witterung nach Melchboden wo die Zellberg Buam für uns musizieren Falls es das Wetter nicht gut mit uns meint besuchen wir die Schwazer Silberbergwerke und die Swarovski Kristallwelten Das Abendessen ist in Aschau beim Huadacher Auch dort ist eine musikalische Unterhaltung geplant die 6 Mannen von Die Salmandla einer Inntaler Besetzung werden für uns spielen Für den Abend stand zudem ein Musikwiesenfest in Aschau auf dem Plan Zusammen mit der Bundesmusikkapelle Aschau sollte die Feldmusik dieses Fest eröffnen Da an diesem Abend in der gleichen Ortschaft aber auch noch das traditionelle Wiesenfest durchgeführt wird ist entschieden worden das Musikwiesenfest aus Rücksicht zu verschieben Wir wissen ja wie es ist wenn zwei Veranstaltungen gleichzeitig durchgeführt werden Am Sonntagmorgen nach dem Gepäck verladen wird ein Frühschoppen wiederum beim Huadacher stattfinden Mit einheimischen Klängen wird uns das Ofenbank Duo wecken Anschliessend werden wir die Reise zurück nach Sarnen antreten Begleitet wird die Feldmusik nicht nur von den Partnerinnen und Partnern sondern auch noch von einigen Musikern der Martin Streule Jazz Band Bleibt nur noch die Hoffnung auf schönes Wetter und jazzfreudige Österreicher was sie ja erfahrungsgemäss sein sollen Probenarbeit für das Sommerkonzert mb Die Verschiebung des Probebeginnes um ein viertel Stunde auf 20 00 Uhr war vermutlich die kleinste Veränderung für die Feldmusik in diesem Sommer Mit Martin Streule haben wir zudem einen neuen Dirigenten bekommen und auch das Programm das wird am 06 Juli zum Besten geben werden unterscheidet sich stark von der Literatur die die Sarner Feldmusik sonst spielt Trompeten in sphärischer Höhe Manch roter Kopf war während den Proben zu beobachten wenn unsere Trompeter die höchsten Töne erklingen liessen Aber auch für die anderen Register gab es einige Veränderungen So kam den Posaunisten und Saxophonisten plötzlich eine tragende Rolle zu und auch die übrigen Instrumente mussten sich vorerst mit ungewohnten Jazzrhythmen anfreunden Schliesslich war es nun ein grosses Orchester das die Musik spielt welche sonst von einer Bigband mit 17 Leuten zum Besten gegeben wird Die Schwierigkeit bestand darin trotz den zusätzlichen Registern alles haarscharf genau und transparent zu spielen Werum muess es ai soviel Pinktli und Strichli ha Die Probenarbeit mit Martin Streule Jazzmusiker Dirigent Komponist und Lehrer war spannend fordernd und lehrreich Seine sympathische Art motivierte uns zusätzlich und er verstand es immer wieder die Musikerinnen und Musiker zu Höchstleistungen anzuspornen Das erste was Martin uns versuchte beizubringen war die unverkennbare ternäre Betonung Triolen Feeling und die Betonung auf dem Off Beat des Jazz Sounds eine Umstellung für die Meisten die bis anhin vorwiegend symphonische Werke spielten Sein legendäres eise e und e und ein selbstgeschriebenes Hilfsblatt sollte uns helfen den Groove zu spüren Nur eine Sechzehntelnote genau zu spielen verlangte von uns bis zum Schluss höchste Konzentration Einfacher war es wenn wir die Stücke vom Hören her kannten I wanna dance with somebody von Whitney Houston oder Beat it von Michael Jackson lag den einen oder anderen in den Ohren und wenn man sich vorstellte wie die Stücke gesungen werden so war es auch einfacher diese präzise zu spielen Zufall oder Glück Die vorher genannten Stücke und Englishman in New York wurden übrigens alle von Martin arrangiert Das heisst er kennt diese Stücke in

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 3/2002
    mit englischen Ausdrücken zu konfrontieren Ob sie es wohl verstanden haben Unverfroren schmetterten wir gleich das Intro in die zuhörenden Ohren und vermittelten mal den ersten Eindruck was es sonst noch in der Welt gibt ausser dem zillerigen Drehorgel Geplämpel Jedenfalls war danach in jeder Gaststube und in jedem Festzelt besagte Musik zu hören Bis die Ohren im Takt wackelten Es gibt tatsächlich Menschen die in dieses Tal wegen der originellen Musik pilgern und sich ein Bier ums andere mit einem Hähndel den Bauch füllen Wir gaben noch mal all unsere Jazzkünste zum Besten um dem gemischten Publikum den Schmaus zu bringen Unterdessen hatten sie jedoch wie erwartet einige Personen auf die Flucht begeben War doch zuviel für sie Wir hatten Wetterglück und konnten unsere sieben Schlagzeugsachen noch im trockenen in die Kisten verstauen um uns dann im Regen in die nächste Beiz zu begeben Wo wir auch gleich traditionell begrüsst wurden Wie denn Na mit em echten Zillertaler Groove Irgendwann waren alle Sommergäste verschwunden und wir Feldmusikanten fanden es erst recht gemütlich und wollten noch keinen Feierabend Schliesslich gab es nichts mehr zu bestellen Unser Chauffeur brachte uns zurück in die Jugendherberge vom Huadacher oder die mehrbesseren ins Hotel Pinzger Einige versuchten ihr Glück unterwegs eine Disco zu finden Sie stiegen jedenfalls ohne Zögern mitten in der Nacht mitten im Nichts aus der Chauffeur liess den Motor aufheulen und brauste davon Die besagte Disco war jedoch nicht da oder verriegelt Nun blieb den Enttäuschten nichts weiter als vier Stunden heimzulatschten im Regen und ohne Licht Einige fanden Unterkunft in einer Sonnenbar mit reizenden Frauen andere kletterten durchs Fenster in ihre Räume Ein anderer überlegte gar nicht lange ob Disco oder zurück in sein Bett Er schlief gleich im Bus ein und übernachtete auch im Trockenen Anderntags kursierten dann die Stories und die Festgesichter Vigano TV immer aktuell immer dabei Ob wohl alles dabei ist Auch die Niiner Musik wusste zu Unterhalten Bis spät in den Abend gemütliches Zusammensein vor dem Huadacher Am Samstag war das ganze Zillertal in Nebel gehüllt Im entscheidenden Moment schimmerte die Sonne durch so dass anstatt Silberminenbesuch und Svarovskibestaunen eine Höhenfahrt mit Halt bei Jausenstationen auf dem Programm stand Natürlich kam das Familienunternehmen dessen Grossvater einmal im Sarnerland bei Läubli als Schreiner tätig war zum Zug Übrigens Huadachers Grossvater war ebenfalls mal im Sarnerland beim gleichen Arbeitgeber und beide musizierten in der Feldmusik wie im letzten Mitteilungsblatt zu lesen war Wir bestiegen Kleinbusse in den Dillierfarben Unser Chauffeur wollte uns lustig unterhalten was ihm jedoch nicht gelang Irgendwie hatten wir die besseren Sprüche oder wir verstanden seinen Humor nicht Bei der ersten Zahlstelle zur Befahrung der Höhenstrasse gab er es auf Ich habe mir sagen lassen mit den Einkünften der verschiedenen Zahlstationen unterhielten sie diese Höhenstrasse gleichzeitig erkauft man sich eine Bewilligung zur Befahrung desser Es sollte ein seniorenähnlicher Ausflug werden Wir machten alpott wieder Halt um uns mit Fleischplättli eines für zwei Personen reichte für sechs und Original Zellberg Buam Musik zu verwöhnen Die Sportlicheren legten die vorgegebene Strecke zum Teil zu Fuss zurück um später wieder zuzusteigen Ein ganz Sportlicher Benno unser Fähnrich wanderte vier Stunden heimwärts ohne Fahne jedenfalls nicht mit textilerer Er erreichte rechtzeitig zum Nachtessen den Huadacher und konnte sich gleich über die Strapazen hinaus wieder mit Nahrungsmitteln verköstigen Trotz dem strömenden Regen setzte sich die ganze Feldmusikschar unter die Sonnenstoren vom Huadacher und bediente sich am Salat und am Grillbuffet Fleisch in rauhen Mengen wurde angeboten Dazu spülte die Familienkappelle mit dem Ausländer vom benachbarten Tal fetzige Klänge aus dem Zillertal Besonders schön waren die Trachten Die Wadli strotzten in den weissen Socken um die Wette Und als Gurtschnallen glänzten halbe Silberteller vorne an den Bäuchen Der Älteste von ihnen schmetterte mit seiner Trompete die kühnsten Klänge in allen Lagen und Rhythmen zum Besten Wir waren in Stimmung und liessen sie nicht aufhören Zur Abwechslung setzte sich unsere Niinermuisig in Szene und spielte um die Wette Die Stimmung stieg rasant an Die Vorgruppe hatte richtig eingeheizt so dass die Fremden richtig viel Applaus erhielten ViganoTV war live dabei und verpasste keinen Ton und keinen Instrumentenglanz zusammen mit den roten Köpfen Es war ein Fest Die ganz Jungen blieben erstaunlich lange bei den nicht mehr ganz Jungen Irgendwann holte der Chauffeur die Pinzgerschlafer ab Der Rest teilte sich auf Die ganz Festigen machten sich auf ans Wiesenfest in Aschau Ein verheissungsvolles grosses Zelt mit viel Bier und origineller Musik lockte an Die Bleibigen hockten im Huadacher und wechselten zu noch späterer Stund in die Silberminenbar im Dorf Der ganze Nebel vom Zillertal war dort in rauchender Form wieder vorzufinden Trotzdem waren die Fussbälle im Töggelikasten noch zu sehen Es bahnte sich ein Cupspiel an zwischen den verschiedenen Teams Neben der lauten Musik und den harten Drinks gab es fairen Sport Die Fans der Zillertaler Buam hatten sich ein Chäppi ergattert im Festzelt und trudelten auch noch ein um in der Mine noch eine Runde auszugeben Sonntagmorgen war ganz im Zeichen der Erholung Bevor wir losfuhren gaben wir noch ein paar Märschli zum Besten an unseren Huadacher Ein letztes Mal spielten wir mit Martin diesmal ein Märschli und er lachte zusammen mit Guido Weber unserem Ständlidirigenten um die Wette Nach einem letzten Umtrunk mit Huadacher Prozentwasser aus der Suppenkelle begaben wir uns in den Bus Unser Chauffeur hatte den Kurs zurück in die Schweiz gelegt Das Video For weddings and a funeral kannte jeder schon und erzählte deshalb gleich dem andern wie die Story weitergehe Die Busfahrt gab letzte Gelegenheit um den Rausch auszuschlafen und um in alter Frische in Sarnen einzutreffen Martin verabschiedete sich persönlich bei jedem und wir danken ihm herzlich für dieses gelungen Projekt on the groovy side Dieses Projekt und auch dieser Ausflug ohne Wettbewerbsdruck tat uns allen sehr gut Die Generationen konnten einander näher kommen Die neue Literatur forderte uns gleichermassen als Anfänger und begeisterte uns gemeinsam In diesem Sinne danke ich allen für das Mitmachen und das gute Gelingen Chilbi 1962 2002 Die GV 2002

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