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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 1/2009
    der 1 Augustfeier die auch dieses Jahr wieder im Seefeld stattfand Nach der wohlverdienten Sommerpause nahmen wir Ende September wieder den Probebetrieb auf Gespannt warteten alle auf die Noten des diesjährigen Winterkonzerts welches der Orgel und dem Blasorchester gewidmet war Dass wir mit Wolfgang Sieber derzeit bekanntester Organist der Schweiz in der Hofkirche zusammen spielen durften ist Lukas Christinat zu verdanken der seit Jahren guten Kontakt pflegt und inzwischen zwei CDs mit ihm aufgenommen hat Das harte Üben und der Mut Orgel und Blasorchester zu verbinden wurde nach dem letzten gespielten Ton von den Zuschauern mit einer Standing Ovation belohnt Ich möchte an dieser Stelle dem Verein ein grosses Kompliment für den reibungslosen und disziplinierten Einsatz vor und während dem Konzert aussprechen Probebesuch Das Thema des Probebesuchs ist ein Thema welches die Musikvereine im ganzen Land beschäftigt Der Vorstand wollte es einmal etwas genauer wissen und schaute sich den Probebesuch der letzen beiden Semester an Dabei wurden die Probepläne und der tatsächliche Probebesuch ausgewertet Ich möchte es vorwegnehmen die Feldmusik kann mit dem aktuellen Probebesuch im Grossen und Ganzen zufrieden sein Es hat sich jedoch gezeigt dass wir am Anfang des Sommersemesters ein wenig Anlaufschwierigkeiten hatten Die Gründe sind uns nicht ganz klar Auch um die Zeit Ende November und anfangs Dezember war der Probebesuch schlecht Gründe gibt es verschiedene Viele andere Vereine haben um diese Zeit ihre Jahreskonzerte und verschiedene Feldmusikanten helfen aus sowie viele vorweihnachtliche Aktivitäten wie Geschäftsessen usw Der Rücklauf aller abgegebenen Probepläne betrug 80 Damit können wir zufrieden sein Das Ziel ist jedoch dass wir in Zukunft vor Probebeginn Rückmeldungen von allen Vereinsmitgliedern erhalten Ich denke wenn alle ein wenig disziplinierter mit dem Probeplan umgehen dürfen wir von einem aktuell guten Probebesuch in Zukunft von einem sehr guten Probebesuch schreiben Davon können alle profitieren denn musizieren bei voller Besetzung macht viel mehr Spass Finanzen Die finanzielle Situation der Feldmusik sieht für dieses Vereinsjahr dank der Unterstützung der Einwohnergemeinde Sarnen der Kirchgemeinde Sarnen und all unseren Gönnern sowie unserem Hauptsponsor OKB welcher das Sponsoring dieses Jahr wiederum für zwei Jahre zugesichert hat gut aus Hinzu kommen noch die ausserordentlichen Beiträge für das Winterkonzert welche uns die pro Helvetia die Kulturförderung des Kantons Obwalden und das Migros Kulturprozent zugesichert haben Ich möchte mich an dieser Stelle bei all jenen bedanken die unseren Verein finanziell unterstützen und hoffe dass wir auch in Zukunft auf Sie zählen dürfen Wenn wir den Blick ins kommende Vereinsjahr werfen reichen uns die jährlichen finanziellen Mittel nicht um unsere Ausgaben zu decken Die Kasse der Feldmusik wird mit dem bevorstehenden Musiktag und der Reise an das grösste europäische Blasmusikfestival Mid Europe in Schladming belastet Ich bin jedoch zuversichtlich dass wir trotz den allgemein finanziell schweren Zeiten von unseren Geldgebern nicht im Stich gelassen werden und mit einem zusätzlichen Effort noch mehr Sympathisanten finden Dank Mein erster Dank geht an unseren Dirigenten Rolf Schumacher und unseren Musikkommissionspräsidenten Lukas Christinat Beide haben sich im vergangen Jahr stark für unseren Verein eingesetzt und uns mit dem Orgelkonzert ermöglicht musikalisch neue Wege zu beschreiten Weiter möchte ich mich bei Michèle Schönbächler Burch für die gekonnten Ansagen im vergangenen Vereinsjahr bedanken Ich möchte mich auch für die vielen kleinen Arbeiten im Hintergrund bedanken die durch unsere Notenarchivarin Sabine Müller dem Homepage Verantwortlichen Markus Koller dem Probelokal Verantwortlichen Hans Surek und der Crew des Mitteilungsblattes wahrgenommen werden Ihr Beitrag verleiht dem Verein eine besondere Note Mein letzter Dank geht an den engagierten Vorstand und an Mary Läubli für die angenehme Zusammenarbeit Beat Ettlin CD Aufnahme vom 25 April 2009 Anlässlich des 25 jährigen Gedenktages vom wohl bekanntesten Obwaldner Komponisten Dr August Wirz begab sich die Feldmusik Sarnen an diesem sonnigen Samstag ins eindrückliche Aufnahmestudio von Thomas Gabriel nach Stalden um vier anspruchsvolle Werke des verstorbenen ehemaligen Feldmusik Dirigenten einzuspielen Aufgenommen wurde der Urschweizer Marsch das Vorspiel zum Jodelied Ein guter Rat der Marsch Dr Wäg vo Frind zu Frind welcher anlässlich der Loppertunnel Eröffnung uraufgeführt wurde und vom Kinderchor Sarnen begleitet wird sowie das Stück Es lebt der Wald für 15 Bläser und Alphorn worin Lukas Christinat als Solist brilliert Die mehrstündigen Aufnahmen verlangten von allen Musikern volle Konzentration denn das Zeitfenster für die Aufnahmen liess keine Verzögerungen zu Dies tat jedoch der Stimmung keinen Abbruch Es wurde gelacht gesprüchelt und auch der eine oder andere Spruch unseres Dirigenten lockerte die Anspannung vor schwierigen Passagen etwas auf So können wir auf ein weiteres Highlight im Jahr 2009 zurückschauen Die Feldmusik Sarnen wird die auf Seite 17 genannten Stücke am traditionellen Sommerkonzert vom 27 Juni 2009 zum Besten geben Mario Weber Jodlerklub Sarnen Feldmusik Sarnen Camerata Zimmertal Jahresbericht des Musikkommissionspräsidenten Für die Feldmusik Sarnen war das vergangene Vereinsjahr ein interessantes und spannendes zugleich Am Sommerkonzert 2008 standen Werke von Schweizer Komponisten auf dem Programm und die Zuhörer wurden durch bekannte und weniger bekannte Melodien musikalisch verwöhnt Neben der Ouvertüre über Schweizer Volkslieder von Robert Blum spielte unsere Flötistin Karin Halter als Solistin Il Pastore Svizzero des Komponisten P Morlacchi Vor der Pause gelangten von Oliver Waespi A Moléson und S isch äbe e Mönsch uf Ärde ein traditionelles Schweizer Volkslied das von Thomas Rüedi arrangiert wurde zur Aufführung Nach der Pause spielte die Feldmusik die Fantasie über eine Appenzeller Volksweise von Paul Huber Von der Niinermuisig wurden anschliessend die Älplerchilbi Tänze von Francesco Raselli vorgetragen Zum Schluss des Konzertes interpretierten die Musikerinnen und Musiker die Legenda Rumantscha von Oliver Waespi und die Zuhörer bedankten sich bei der Feldmusik mit herzlichem und langem Applaus Für das Winterkonzert 2009 hatten sich Rolf und die Musikkommission etwas ganz spezielles ausgedacht Bereits seit einigen Jahren hatte ich die Idee zusammen mit dem Organisten Wolfgang Sieber und der Feldmusik Sarnen ein Konzert zu geben Da die grosse Orgel der Hofkirche Luzern zu einer der weltweit grössten und besten Orgeln gezählt wird war es für mich ein Ziel und ein grosser Wunsch einmal mit der Feldmusik Sarnen in der Hofkirche zu spielen Mit dem Winterkonzert 2009 ging mein Wunsch in Erfüllung Am letzten Samstag im Januar 2009

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 2/2008
    Schladming A und des weltbekannten Blasorchesters La banda Sinfónica de la sociedad musical La Artística Buñol Direktion Henrie Adams in Spanien brachten Thomas Trachsel als Komponist grosse Anerkennung Die musikalische Sprache in seinen Werken basiert auf der spätromantischen Tradition vermischt mit zeitgenössischen Elementen Typisch für seinen Stil sind melancholisch wirkende Sätze und Themen gross angelegte Spannungsbögen gewaltige Klangausbrüche und auch die äusserst anspruchsvolle Art der Orchestrierung Thematisch befasst er sich meist mit den gegenwärtigen Problemen der Menschheit Dabei spielt die Frage nach dem Sein oder nicht Sein meist eine zentrale Rolle In diesem Zusammenhang entstand auch seine 2 Symphonie www thomas trachsel ch news htm Mario Weber Portrait Solist Wolfgang Sieber 1954 geboren entstammt einer Musikerfamilie aus dem toggenburgischen Lichtensteig und ist seit seinem 14 Lebensjahr ständiger Organist Nach abgeschlossener Mittelschule verdankt Wolfgang Sieber seine Ausbildung in Klavier Orgel und Kirchenmusik u a Hans Vollenweider in Zürich Jiri Reinberger in Prag Gaston Litaize und Jean Langlais in Paris und Franz Lehrndorfer in München Als Solist wie als Begleiter 20 CD Produktionen davon sechs Soloeinspielungen im weiteren mit dem Kinderchor Kaltbrunn Timport Trio den Zürcher Sängerknaben Willi Valotti Heinz della Torre dem Vokalensemble Zürich dem Luzerner Trompetenensemble den Philharmonic Brass Luzern schafft Wolfgang Sieber Programm Stil und Besetzungskontraste hin bis in den Bereich der Konzept Improvisation und erfüllt regelmässig Konzertaufträge im In und Ausland 1999 war Wolfgang Sieber in der Jury des ARD Musikwettbewerbes München als Schweizer vertreten Als Initiant von Komponistenbegegnungen mit Naji Hakim oder Petr Eben in Luzern und als Interpret von Uraufführungswerken engagiert sich Wolfgang Sieber für das zeitgenössische Schaffen Als Kirchenmusiker an der Stiftskirche St Leodegar im Hof Luzern seit 1992 koordiniert und gestaltet Wolfgang Sieber die kirchenmusikalischen Programme der Liturgie Als Luzerner Hof und Stiftsorganist eines grossen sinfonischen Instrumentes realisiert Wolfgang Sieber Transkriptionen von Boccherini bis Chaminade Debussy bis Morrison Stravinsky bis Vangelis sowie private Promotionsveranstaltungen Schulkonzerte für den Ferienpass für Kolloquien Kongresse und Tagungen aller Interessengruppen Weiter arbeitet er als Pädagoge mit Kindern Jugendlichen und in seiner Konzertausbildungsklasse für Orgel Von seinem kompositorischen Schaffen wurden folgende Werke für das Radio Fernsehen oder für CD Produktionen eingespielt bzw als Notenpublikationen veröffentlicht Toggenburger Hausorgeltänze 1987 Glaube Hoffnig Liebi und Drei Orgeltänze 1989 91 thunderstorm and organshower 1993 Ils sains da Tarasp 1993 sun down trist up 1995 Tirorgl Bua heaven s trumpets 1996 und brass lights twice force 1996 97 Wolfgang Sieber lebt mit seiner Familie in Kastanienbaum bei Luzern Mehr Infos unter www orgel ch Mario Weber Besetzungsliste Leitung Rolf Schumacher Flöte Piccolo Abächerli Monika Dillier Urs Halter Karin Jakob Annette Kirch Esther Luchsinger Jana Zurmühle May Oboe Murer Nicole Watanabe Kazu Klarinette Achermann Walter Burch Renato Burri Barbara Fallegger Ramon Furrer Matthias Grimm Franz Hammerich Christina Kaufmann Andrea Molin Sara Portmann Heini Riebli Silvia Ruckstuhl Emanuel Schönbächler Michèle Stocker Barbara Vigano Luigi von Bergen Andrea Wallimann Urs Weber Désirée Fagott Boppart Markus Minder Rahel Saxophon Gasser Ruedi Koller Markus Krummenacher Marita Müller Sabine Amstad Linus Trompete Abächerli Rolf Abächerli Ruedi Beeler Helen Dillier Hans Imfeld Roland Kathriner Guido Kiser Norbert Moser Mauro Weber Guido Wyttenbach Barbara Horn Christinat Lukas Dillier Beda Dillier Walter Lehmann Claudio Reinhard Arthur Surek Anita von Ah Fridolin Euphonium Bozkurt Esat Läubli Otto Müller Ruedi Posaune Disler Mani Disler Miranda Dubach Ines Imfeld Dominik Schönbächler Michael Tuba Aeschlimann Christian Camenzind Primus Läubli Cajus Läubli Kevin Schlagwerk Ettlin Beat Kaufmann Urs Surek Hans Vogler Marcel Weber Mario Harfe Burkhardt Iris Kontrabass N N Piano Keller Gaby Orgel Wolfgang Sieber Geschichte der Hofkirche St Leodegar St Leodegar im Hof oder Hofkirche St Leodegar ist eine der wichtigsten Kirchen der Schweiz und ein Wahrzeichen der Stadt Luzern Sie wurde von 1633 1639 teilweise auf den Fundamenten der 1633 abgebrannten romanischen Basilika gebaut und ist eine der wenigen Kirchen die während des Dreissigjährigen Krieges nördlich der Alpen errichtet wurden und eine der grössten und kunsthistorisch wertvollsten der deutschen Spätrenaissance Die Kirche und die Pfarrei sind eng mit der Geschichte der Stadt Luzern verknüpft Rund um das Benediktinerkloster welches im 8 Jahrhundert erstmals mit dem Schutzpatron Mauritius erwähnt ist entwickelte sich eine Siedlung Im darauffolgenden Jahrhundert geriet das Kloster in die Abhängigkeit von der elsässischen Abtei Murbach und erhielt als zweiten Patron St Leodegar Im Jahr 1291 jedoch fiel das Kloster an die Habsburger 1433 erlangte die Stadt Luzern nunmehr Mitglied der Eidgenossenschaft alle Rechte über das Kloster Als der Kanton Luzern 1455 alle Besitztümer erhielt wurde es in ein Kollegiats oder Chorherrenstift umgewandelt Bis heute gehören Teile der Kirche und des Kirchenbezirks dem Kollegiatsstift St Leodegar Dieser einzigartige Bau wurde in den Jahren 2000 2001 einer umfassenden Innenrenovation für 5 5 Mio Franken unterzogen die der Architekt Damian Widmer leitete Die Renovation wurde nötig weil Staub und Russ der letzten hundert Jahre die Kirche stark verschmutzt hatten An der gesamten historischen Ausstattung wurde jedoch nichts verändert Der Altarbezirk hat der Sarner Kurt Sigrist neu geschaffen mit dem roten Bezirk und dem schwarzen Altar aus Basalt eine schöne und markante Gestaltung Die Hofkirche St Leodegar ist am Palmsonntag 8 April 2001 durch Bischof Kurt Kochs feierliche Einweihung wieder eröffnet worden und ist seither ein noch beliebterer Anziehungspunkt für in und ausländische Besucher Persönlich Interview mit den Neumitgliedern May Zurmühle und Ramon Fallegger von Matthias Furrer und Claudio Lehmann Wann wurde die FM gegründet Ramon Wohl schon länger May Das weiss ich auch nicht Vor 20 Jahren Wir sind ein Traditionsverein welcher 1837 gegründet wurde May Ok das habe ich wohl unterschätzt Wieso bist du eine Bereicherung für die Musik Ramon Ich gebe Einsatz und hoffe dass es gut kommt May Ich bin voll motiviert bei der Feldmusik mitzuspielen getreu Mozart der meinte was ist schlimmer als eine Flöte Drei Flöten Wie sieht eigentlich ein Bratschenschlüssel aus Ramon Keine Ahnung May Wie ein f Fast Lösung May weshalb spielst du nicht Klarinette May Weil s so schrecklich quietscht Ramon weshalb spielst du nicht Querflöte Ramon Weil s zu hoch klingt und man beim Spielen eine komische Haltung hat May Er ist halt bis jetzt noch nicht auf

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 2/2007
    allen recht zu machen Wir hatten aber wirklich immer gute Konzerte und konnten mit tollen Solisten zusammenarbeiten Du kommst von Bern her in die Probe dies ist ein relativ weiter Weg offenbar macht es auch Spass mit Sarnen zusammen zu arbeiten Definitiv die Projekte waren immer sehr gut Am Schluss haben wir mit mehr oder weniger Stress immer ein gutes Konzert gespielt Die Pause um Weihnachten ist immer ein Risiko im letzten Jahr war dies in Ordnung mal sehen wie es in diesem Jahr ist Als absolute Höhepunkte in den letzten 10 Jahren würde ich die diversen Solokonzerte mit hervorragenden Solisten bezeichnen Auch die Sommerkonzerte mit leichterer Muse haben mir gefallen und natürlich der Auftritt im KKL Du hast früher Euphonium und dann Posaune gespielt dann aber entschieden Dich dem Dirigieren zu widmen warum eigentlich Man sagt immer ein schlechter Musiker werde Dirigent Nein es ist einfach eine interessante Aufgabe Es fordert nicht nur musikalisch sondern auch menschlich pädagogisch Man braucht Führungsqualitäten Und es ist sehr vielseitig Wo stehst du in 10 Jahren mit der FM Das ist schwierig zu sagen Es ist wichtig dass wir die Qualität beibehalten können wir müssen froh sein wenn die nicht verloren geht das Potential wäre da Es wäre schön wenn den Musikerinnen und Musiker bewusst wäre dass sie innerhalb kurzer Zeit ein schweres Programm einüben müssen und sie diese Zeit auch tatsächlich investieren würden Manchmal habe ich das Gefühl dass viele Mitglieder die Musikwelt ausserhalb von Sarnen nicht gross wahrnehmen Man kennt das musikalische Niveau nicht Wer geht an andere Konzerte ausserkantonal Wieso geht man nicht an die Konzerte nach Luzern oder Siebnen Man ruht sich vielleicht ein wenig auf den Lorbeeren aus aber die Musik hat sich extrem entwickelt Ich wünsche mir mehr Offenheit dass die Mitglieder auch andere Konzerte besuchen Wie sehen die nächsten Projekte der Feldmusik aus Ich möchte in der nächsten Zeit ein Projekt mit Chor und mit Orgel realisieren Mehr wird noch nicht verraten Ich möchte gerne mit Sarnen in den nächsten Jahren wieder einmal ins Ausland zum Beispiel Schladming oder Valencia Um zum Schluss noch einmal auf das Jubiläumskonzert zurück zu kommen freust Du dich darauf Eigentlich hätte ich mir für mein Jubliäumskonzert das Projekt mit Orgel gewünscht das ist leider ein bisschen zu kurzfristig gewesen Aber ich freue mich trotzdem sehr auf die Aufführungen im Januar und ich glaube das Publikum wird dieses Konzert mögen Michèle Burch Von Lugano nach Luzern Rückblick auf 13 Jahre FMS Präsidentschaft Nach zwei Jahren unbeschwertem und von präsidialen Pflichten befreitem Musik machen in der Feldmusik habe ich der Redaktion dieses Blattes zugesagt in einem Beitrag auf meine Zeit als Präsident zurück zu blicken Die Vorbereitung war eine spannende Arbeit hat mir vieles wieder gegenwärtig aufgezeigt und mich vor die schwierige Entscheidung gestellt was wohl der Erwähnung wert sein könnte und was nicht Sollte das Eine oder Andere nicht Beachtung finden so bitte ich Betroffene dies mir zu verzeihen Von Lugano bis Luzern Meine Präsidialzeit von 1993 bis 2006 war geprägt von Veränderungen auf vielen Ebenen in der musikalischen Leitung hinsichtlich Infrastrukturvorhaben im Verein bezüglich der Finanzierung und schlussendlich im Verhalten der Mitglieder ja im Verständnis der Gesellschaft dem Vereinswesen gegenüber Rückblickend könnte man die Zeit auch als Verbindungszeit zwischen zwei herausragenden Meilensteinen in der Vereinsgeschichte bezeichnen Der Festsieg am Eidgenössischen in Lugano 1991 mit Josef Gnos als Dirigent und Markus Spichtig als Präsident und dem erneuten hervorragenden Abschneiden am Fest 2006 in Luzern unter der Leitung von Rolf Schumacher und mit Beat Ettlin als neuer Präsident der jungen Generation Fünf Dirigenten neue Probelokalitäten Lugano gleichsam der krönende Höhepunkt einer langen und sehr erfolgreichen über zwanzig jährigen Epoche mit Josef Gnos wirkte sich unerwartet stark und lange auf den Verein aus Bekanntlich hat der Dirigent unmittelbar nach dem Fest eine zweijährige Auszeit bezogen während welcher Isabelle Ruf Weber als junge temperamentvolle Dirigentin die stolzen und an viele Rituale gewohnten Musiker zu begeistern versuchte Neben den für alle Dirigenten schwierigen Schwankungen im Probebesuch hatte sie sich als Frau zu bewähren musste Vorurteile abbauen und war konfrontiert mit einem grossen Wechsel im Korps Mit Isabelle erlebten wir dennoch eine gute und abwechslungsreiche Zeit Ich denke da vor allem an unseren Ausflug mit Wettbewerbsteilnahme in Trier aber auch an die spannungsgeladene Vorbereitungsphase vor dem letzten Konzert als Isabelle wegen dem schlechten Probenbesuch und Verhalten Einzelner aussteigen wollte Nach Isabelle gab es eine kurze Zeit mit zwei Dirigenten Josef Gnos wollte die Leitung mit dem jungen Tessiner Franco Cesarini teilen Josef bestritt mit uns erfolgreich einen Wettbewerb in Interlaken und das Winterkonzert wurde gemeinsam bestritten Doch schon bald wurde ersichtlich dass die Idee gut deren Umsetzung sich jedoch schwierig gestaltete und so trat Josef nach kurzer Zeit zurück und überliess das Feld Franco ab Sommer 1994 Mit Franco erlebten wir eine von Hochs und Tiefs gezeichnete Zeit In dieser Zeit kamen viele neue Mitglieder in den Verein die Stimmung war locker und Franco wusste uns in den ersten Jahren mit seinen Kompositionen und Bearbeitungen zu begeistern Wir waren oft unterwegs und erlebten an den Auftritten in Chatel St Denis in Kerkerade am Jodlerfest in Thun am Eidgenössischen in Interlaken oder beim Besuch in Mendrisio und Lugano viele bewegende Momente In diese Zeit fällt der Umzug vom alten ins neue Probelokal Als Übergangslösung diente uns während knapp zwei Jahren ein alter Studiensaal im Konvikt des Kollegium Fortan litten wir unter der miserablen Akustik sprich den klirrenden Forti von Blech und Schlagzeug die auch nach provisorischen Dämpfungsmassnahmen mit alten Armeewolldecken nicht erträglicher wurden Wir sehnten uns nach dem neuen Lokal im Untergeschoss der neuen Turnhalle welches dank des Einsatzes der Mitglieder weitgehend in Fronarbeit erstellt werden konnte Mit Stolz bezogen wir die Räume waren begeistert von den Einrichtungen und konnten auch mit dem leisen Klirren der Decke dem irritierenden Flimmern beim Blick an die Wand leben Trotz guter Infrastruktur konnte sich der Verein in dieser Zeit nicht festigen Die Stimmung litt hüben und drüben der Dirigent beklagte den schlechten Probebesuch das sich weit verbreitete Ausruhen auf den

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 2/2006
    umgangssprachlichen und übertragenen Sinn sind oft Personen Stars oder Sachen Kultobjekte gemeint um die sich Mythen ranken und die selbst zum Mythos bezeichnet werden Eng verwandt mit Mythen diesen jedoch nicht gleichzusetzen sind moderne Sagen oder Legenden Sagen und Legenden fehlt der Eingriff einer supranaturalen metaphysischen Macht in das irdischalltägliche Menschheitsgeschehen Etymologie ist ein Wissenschaftszweig der die Herkunft der Wörter ergründet und damit wie sich ihre Bedeutung und Form entwickelt haben Ursprünglich war man dabei auf der Suche nach der wahren Bedeutung der Wörter Mysterien und Mystik Mysterien Mysterium heisst auf Griechisch Geheimnis und steht für ein geheimnisvolles mit dem Verstand nicht ergründbares Ereignis meist religiöser Art Der Plural des Begriffes hat wieder eine ganz andere Bedeutung In der Antike waren Mysterien religiöse oft im Geheimen stattfindende Feiern in auserwählten geschlossenen Kreisen Die praktizierten Riten wurden zu Ehren einer Gottheit abgehalten oder hatten zum Beispiel als Ziel ewiges Leben zu erreichen Mystik Der Begriff Mystik ist griechisch für Geheimlehre und bezeichnet die Suche nach Erfahrungen einer höchsten Wirklichkeit Sie kann als eine Art Religiosität gedeutet werden bei der Menschen durch die Abkehr von der sichtbaren materiellen Wirklichkeit eine persönliche erfahrbare Vereinigung mit Gott suchen Jede Religion hat ihre eigenen Mystiker die über Erfahrungen mit Gott berichten Vertreter der christlichen Religionen sind Augustinus Franz von Assisi und Niklaus von Flüe Diese frühen Mystiker haben oft die Gotteserfahrungen in der Einsiedelei oder zumindest Abgeschiedenheit gesucht Mystische Erfahrungen sind mit dem Verstand betrachtet oft geheimnisvoll unfassbar Deshalb wird der Begriff mystisch im heutigen Sprachgebrauch vor allem für etwas Geheimnisvolles Rätselhaftes gebraucht Doch diese Verwendung als Synonym für unerklärliche Sachverhalte entspricht nicht der Bedeutung des Wortes Mystik und Wissenschaften Während vielen Jahrhunderten entwickelten sich Mystik und Wissenschaft völlig losgelöst voneinander Zeitweise wurde Mystik sogar als Gegenteil zur Wissenschaft mit allem nicht Beweisbaren gleichgesetzt Sowohl Mystiker wie auch Wissenschaftler strebten zwar nach neuen Erkenntnissen und befassten sich mit denselben Grundfragen Aber während sich die Wissenschaftler streng auf wissenschaftliche Forschung und Beweise stützten suchten die Mystiker mehr nach Bewusstseinserweiterung und wollten erfahren was die Welt im Innersten zusammenhält wie Goethe es formulierte Heute entwickeln sich Mystik und Wissenschaften teilweise wieder aufeinander zu wie dies bereits von den alten Hochkulturen praktiziert wurde Ein modernes Beispiel für die Vernetzung von Mystik und Wissenschaft ist die Quantentheorie Mystik und alte Hochkulturen Die Gelehrten der alten Hochkulturen waren häufig Mystiker und Wissenschaftler zugleich So stellte die Religion häufig das Zentrum ihres Lebens dar und gleichzeitig beschäftigten sie sich auch mit modernen Wissenschaften wie Astronomie Medizin Mathematik Biologie Die Stadt Machu Picchu liegt in 2400 Metern Höhe gut versteckt auf einem Bergspitz im heutigen Peru Erbaut im 15 Jahrhundert umfasste sie über 200 zum Teil mehrgeschossige Bauwerke Als knapp 100 Jahre später die Spanier das mächtige Inkareich eroberten befand sich die Stadt wohl noch im Bau und wurde als einzige Siedlung von den Zerstörungen der Spanier verschont Die Inkas waren ein hochorganisiertes Volk mit einem Beamtenstaat der für die Organisation des gesamten Lebens im riesigen Reich das zur Blütezeit fast gesamt Südamerika umfasste zuständig war Die Religion war ein sehr wichtiger Teil im Leben der Inkas Der Sonnenkönig Inti war der wichtigste Gott und wurde mit dem jeweiligen Herrscher gleichgesetzt Der Sonnentempel in Cuzco war das Zentrum des ganzen Reiches Das Volk ist vor allem auch berühmt für seine architektonischen Meisterleistungen wie 6m breite Strassen quer durch die Anden oder bis heute erdbebensichere Bauten mit Steinblöcken ohne Zusatzstoffe Die Hochkultur verfügte über ein gut ausgebautes Kommunikationssystem mit eigener Sprache und Schrift eine weit entwickelte Medizin sowie Kultur und Handwerk Weltkulturerbe seit 1983 Die Anlage von Stonehenge in Südengland besteht aus einem System Erdwällen und Gräben sowie mehreren Steinkreisen Die Entstehung dürfte auf die Jahre 3100 2000 v Chr zurückgehen und reicht damit in die Jungsteinzeit Das Areal war wahrscheinlich ein religiöser Versammlungsort weil die Steinkreise exakt nach dem Sonnenstand ausgerichtet sind und man Spuren von Feuerbestattungen und Knochen von Tieropfern fand Rätselhaft ist wie die 5 Meter langen und bis 50 Tonnen schweren Steinblöcke vom 380 km entfernten Steinbruch herangeschafft bearbeitet und aufgerichtet werden konnten Heute ist ausserdem bekannt dass alle Steinblöcke mehrmals verschoben und immer gegen ungewollte Verschiebungen gesichert wurden Weltkulturerbe seit 1986 Die antike Kultur Kretas wird nach König Minos die minoische Kultur genannt und ist die früheste Hochkultur Europas Die Gesellschaft bestand aus vielen verschiedenen Bevölkerungsgruppen und hatte eine ausgeprägte soziale Schichtung wobei wahrscheinlich Frauen an der Spitze von Politik Wissenschaft und Gesellschaft standen Auch die Minoier waren bekannt für ihre hochentwickelte Architektur mit mehrstöckigen kunstvoll verzierten und bemalten Paläste und Tempel Sie beherrschten sowohl die Verarbeitung von Metall als auch Keramik und benutzten ihre eigene Schrift Obwohl die Blütezeit der minoischen Kultur zeitgleich mit dem Bau von Stonehenge anzusiedeln ist zählen die Minoier aufgrund der Metallverarbeitung schon zur Bronzezeit Knossos die grösste Stadt Kretas zählte bis 20000 Einwohner Die Zerstörung der Kultur ist ungewiss Mögliche Ursachen sind Erdbeben Vulkanausbrüche oder die Eroberung durch die Mykener vom Festland aus Claudio Lehmann Wort des Grafikers zum Konzert Plakat Eine grafische Interpretation zum Konzertprogramm Mysterien und Mythen Stellvertretend für das ganze Konzertprogramm möchte ich mich als Gestalter des Plakates in den folgenden Zeilen dem Stück Machu Picchu City in the Sky The Mystery of the Hidden Sun Temple widmen Zu der Komposition von Satoshi Yagisawa welche ich sehr kraftvoll emotional geladen und dramatisch bis zum Schluss finde versuchte ich einen eigenen Zugang und meine Vorstellung zu dieser Thematik zu finden Die Musik handelt von einer fernen Welt zwischen dicht bewachsenen Bergen in den Anden Der mystische Kult um den Sonnengott Huti und die Inkas präsentieren sich heute nur noch als Mythos unserer Vorzeit Die Inkas hatten Bauten aus Steinen angefertigt und mit komplexen Treppenartigen Systemen verbunden was mich bewog in der Typografie architektonische Elemente einzubauen Aus einem Wechselspiel von wilden Einlagen zu klaren gefühlsvollen Klängen baut der Komponist Yagisawa eine intensive Spannung auf Rasante Rhythmen wilde Passagen führten schlussendlich auch zu einer entsprechend wilden visuellen Umsetzung Das Musikstück ist eine Reise durch melodische Geschichten emotional geladene tief ergreifende Passagen mitreissend

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 2/2005
    in der Aula Cher und nicht wie geplant auf dem Landenberg gehalten werden Dieser Wechsel machte jedoch den meisten Musikanten nicht viel aus und linderte die Spielfreude keineswegs Da ich selber in der Horngruppe Obwalden Mitglied bin nahm ich anschliessend auch am gemütlichen Ausklang mit Essen und Trinken mit den Dozenten und der Horngruppe im Hotel Belvoir in Sachseln teil wo wir noch ein paar interessante und lustige Stunden verbrachten Zum Schluss möchte ich meinen Kollegen und Kolleginnen der Horngruppe Obwalden recht herzlich danken Es stecken jedes Mal eine enorme Organisation und unzählige Arbeitsstunden hinter diesen Horntagen Einen grossen Dank auch dafür dass ich auch als Student am Einzelunterricht und an den Meisterkursen teilnehmen und davon profitieren durfte Florian Abächerli Eidgenössisches Musikfest in Luzern Ein Fest der Superlative be Im Unisono der Zeitschrift des Schweizer Blasmusikverbandes wurde schon in mehreren Ausgaben eifrig über das kommende Eidgenössische Musikfest in Luzern berichtet Im Folgenden sollen ein paar interessante Angaben über das riesige Fest als Vorgeschmack auf das eidgenössische Musikfest im kommenden Juni gemacht werden Luzern kann mit über 530 angemeldeten Vereinen oder mehr als 21800 Musikanten aus allen Regionen der Schweiz einen Teilnehmerrekord verzeichnen Ein solches Fest der Superlative stellt natürlich auch hohe Anforderungen an die Organisation Insgesamt werden über 3000 Helfer im Einsatz stehen Die Wettspiele werden über zwei Wochenende verteilt sein Die grosse Anzahl führt dazu dass schon am Freitagnachmittag verschiedene Wettspiele stattfinden werden Als Spiellokale stehen der Salle blanche des KKL s das Luzerner Theater die Aula der Kantonsschule sowie Säle in Horw und Kriens zur Verfügung Die Lokalitäten für das Aufgabe und Selbstwahlstück sind immer in unmittelbarer Nähe ebenso die Einspiellokale Für das leibliche Wohl der Musikanten verspricht das Organisationskomitee einen reibungslosen Ablauf denn es gibt nichts Schlimmeres als grosse Warteschlangen und verkochtes Essen Mit einer minutiösen Planung und Vorbereitung von zahlreichen Ausgabestationen will es das Versprechen einhalten Weiter sollen abwechslungsreiche Zwei oder Dreigang Menüs auf Porzellangeschirr und Getränke in richtigen Gläsern die Wertschätzung von uns Musikanten hervorheben Dass der ganze Anlass uns Musikanten und Besuchern in bester Erinnerung bleibt wird die Seebucht zu einer Festmeile mit zahlreichen Restaurants Bars Showbühnen mit Formationen verschiedener Stilrichtungen von volkstümlich bis jazzig und Verkaufsständen ausgestaltet Bis wir in Luzern auftreten werden wird noch einige Zeit vergehen Diese Zeit wollen wir und sicherlich auch die Organisatoren von Luzern bestmöglich nutzen Die folgenden 12 Vereine haben sich mit uns in der Höchstklasse angemeldet Harmonie lausanoise Corps de musique de la ville de Bulle La Concordia Fribourg Société de musique La Gérinia Sinfonisches Blasorchester Bern Musikgesellschaft Suberg Grossaffoltern Civica Filarmonica Mendrisio Civica Filarmonica di Lugano Stadtharmonie Zürich Oerlikon Seebach Feldmusik Jona Blasorchester Siebnen Stadtmusik St Gallen Penne Plausch der Feldmusik Schlagzeuger Und schon war es wieder mal so weit Unser alljährlicher Schlagzeuger Abend stand vor der Tür Auch dieses Jahr fand dieser Anlass zu Hause bei Cheftrümmler Hans Patrick Surek statt Das Motto lautete Penne Plausch Gut gelaunt fanden wir uns am Abend im Lindenhof bei Hans und Anita ein wo wir bereits am Eingang von Hund Miro stürmisch begrüsst wurden Doch aufgrund eines klei nen Mitbewohners mussten wir den Lärmpegel etwas runterschalten was für gestandene Schlagzeuger gar nicht so einfach ist Dieses Jahr durften wir sogar selber bestimmen welcher Hauptgang gekocht werden sollte Auf mehr oder weniger demokratischer Basis wurde einstimmig Penne al Arrabiata und Pesto angenommen Nach dem feinen Salat folgte der mit Spannung erwartete Hauptgang Wie erwartet gelang es Koch Hans ein exzellentes italienisches Penne Gericht mit da zugehörigem Rotwein für Details wende man sich an Hans zu schaf fen welches mit lobenden Worten gewürdigt wurde Doch nicht nur unser Gastgeber hatte an diesem Abend die Koch schürze an Beat Ettlin zauberte ei nen köstlichen Nachtisch den Beat Original Orangen Traum Bei einem letzten Schluck Roten oder einem Bier verabschiedeten wir uns langsam aus Italien und wünschten Sara bei ihrer Robbie Williams Ticketjagd viel Glück Lieber Hans für diesen gelungenen Abend möchte ich mich bei dir im Namen der Schlagzeugertruppe herzlich bedanken Auf eine Wiederholung im nächsten Jahr wird bereits herzhaft hingefiebert Mario Weber Neue Mitglieder stellen sich vor Carmen Röthlin Ich bin am 11 September 1984 geboren und wohne in Giswil Im Sommer 2004 habe ich meine Lehre als med Praxisassistentin abgeschlossen In meiner Freizeit arbeite ich gerne mit Kindern und bin daher Leiterin im Blauring Giswil Ansonsten trifft man mich im Sommer häufig in der Badi an Nach dreijährigem Unterbruch mit dem Trompetenspielen habe ich nach meiner Ausbildung wieder mit dem Musikunterricht bei Norbert Kiser begonnen Wenn beruflich alles klappt erfülle ich mir im Herbst 2006 meinen grossen Jungendtraum und reise für drei Monate nach Australien Barbara Burri Mein Name ist Barbara Burri ich bin 18 Jahre und ich wohne in Sachseln Zurzeit besuche ich die Diplommittelschule in Luzern Seit diesem Sommer bin ich neu in der Feldmusik Sarnen Vor sieben Jahren begann ich Klarinette zu spielen Bis zu diesem Frühling hatte ich Unterricht bei Herrn Walter Achermann In meiner Freizeit gehe ich gerne schwimmen fahre Velo und unter nehme gerne etwas Sara Molin Mein Name ist Sara Molin Ich bin 17 Jahre alt und wohne in Kägiswil Nach abgeschlossener Sekundarschule und nach einem Sprachjahr in Genf habe ich im August 05 die Handelsschule begonnen welche 3 Jahre dauert Als ich neun Jahre alt war also in der 4 Klasse begann ich mit dem Klarinette spielen was mein grösstes Hobby ist Natürlich habe ich auch andere Hobbies wie zum Beispiel ins Kino gehen mit meiner besten Kollegin abmachen babysitten bin 2 fache Tante und Musik hören Ich kann mich noch sehr gut an den Tag erinnern als ich meine Klarinette bekommen habe Ich konnte es einfach nicht erwarten in die erste Klarinettenstunde zu gehen Als diese dann nach 30 Minuten beendet war war ich ein bisschen enttäuscht aber auch überglücklich Enttäuscht weil ich dachte ich könnte mehr als nur einen Ton und überglücklich weil ich ganz fest davon überzeugt war das schönste Instrument auf dieser Welt ausgewählt zu haben Ich denke ich kann heute nach all meinen Erfahrungen im

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 2/2004
    kreativ ausleben zu können Während der Arbeit entstehen viele kreative Ideen wie mit der Musik und somit ist sie meine steter Begleiterin Christina Hammerich Ich heisse Christina Hammerich und komme aus Sarnen Hier besuche ich auch die vierte Klasse des Gymnasiums und bin 16 Jahre alt Seit dem Sommer bin ich Neumitglied in der Feldmusik Mein Instrument ist die Klarinette die ich jetzt bereits das siebte Jahr spiele und mich darin übe Ich nehme Unterricht bei Silvia Riebli einer sehr talentierten Klarinettistin die übrigens auch die Leiterin eines Klarinettenquartetts ist bei dem ich mitwirke Diesen Frühling haben wir sogar den 3 Preis bei einem Musikwettbewerb geholt Bis zum Eintritt in die Feldmusik war ich zuerst Mitglied bei den Wind Kids und später in der Jungmusik Doch leider konnte ich montags nicht mehr kommen da zur gleichen Zeit das Fussballtraining des FC Kerns stattfindet das ich natürlich nicht verpassen möchte So entschied ich mich eine grössere Herausforderung anzunehmen und mich der Feldmusik anzuschliessen Die Musik ist ein grosses Hobby von mir weiter habe ich auch Freude am Sport bzw Fussball Lesen mein Lieblingsbuch ist Das Parfum Malen Musik hören und natürlich auch mit meinen Kollegen und Kolleginnen etwas zu unternehmen Ich interessiere mich auch für andere Kulturen und Sprachen Vielleicht möchte ich nach Abschluss des Gymnasiums ein Zwischenjahr einlegen um etwas herumzukommen Oder ich studiere ein Jahr im Ausland Auf jeden Fall freue ich mich nun Mitglied in der Feldmusik zu sein und viele schöne Stunden mit der Musik zu verbringen Lidwina Rickenbacher Ursprünglich bin ich aus der Ostschweiz lebe aber seit knapp 6 Jahren in Sarnen wo ich mich inzwischen sehr wohl fühle In Sarnen habe ich auch das Gymnasium besucht und studiere seither Philosophie im Hauptfach an der Universität Zürich Mit dem Querflöte Spielen habe ich vor 5 Jahren begonnen nachdem ich lange Zeit Blockflöte gespielt habe Das Musik Machen zähle ich neben der Musik allgemein zu einem meiner Lieblingshobbys speziell das gemeinsame Musizieren weshalb ich mich auch sehr freue nun Mitglied der Feldmusik zu sein Bin ich nicht mit den Vorbereitungen für die Proben beschäftigt lese ich gerne Neben diesen einsamen Beschäftigungen geniesse ich es aber auch sehr unter Menschen zu sein Den grössten Teil meiner Freizeit verbringe ich wohl in Gesellschaft meiner Freunde Lässt es das Studentenbudget zu verreise ich ins Ausland und vergesse dabei zeitweise auch mal die Bücher und meine Querflöte GönnerInnen des letzten Jahres Auch in diesem Jahr dürfen wir uns bei vielen Gönnerinnen und Gönnern bedanken welche die Feldmusik Sarnen finanziell unterstützen Herzlichen Dank Abächerli Transport AG Sarnen Amrein Peter Planungen Bauleitungen Sarnen Amstaad Sepp Hotel Obwaldnerhof Sarnen Anderhalden AG Heizung und Lüftung Kägiswil Anderhalden Andreas Sachseln Bade George Sarnen BAITGROUP AG Zentralschweiz Altdorf Berchtold Peter Ing Büro für HLK Sarnen Berwert Fanger Ruedi Sachseln Blättler Werner Sarnen BNB AG Spezialtüren Steinerberg BOW Betonwerk Obwalden AG Alpnachstad Britschgi Hugo Stalden Bucher Franz Horw Bucher Dillier Luzern Bucher Portmann Susanne Kurt Sarnen Burch Ernst Sarnen Burch Georges Sarnen Burch Hans Stalden Burch Josef Wilen Burch Sigrist Walter Sarnen Burger Peter Sarnen Bürgi Hermann Sarnen Camenzind Agnes Sarnen Christen Schwab Werner Sarnen Christen Seiler Peter Beatrice Sarnen Crédit Suisse Sarnen Della Torre Imboden Rolf Kerns Diethelm Bühler Marcel Anita Zug Dillier Co Ofen und Cheminéebau Sarnen Diller AG Sarnen Dillier Bruno Giswil Dillier Christian Gland Dillier Josef Sarnen Dillier Marcel Sarnen Dillier Max Sarnen Dillier Egger Josef Grüt b Wezikon Dillier Küng Ruedi Sarnen Dillier Wyrsch Ch Inh R Dillier Berwert Sarnen Durrer Kathriner Gartenbau Wilen Durrer Adalbert Alpnach Dorf Durrer Irène Sarnen Musikgesellschaft Sonnenberg Schwendi anlässlich des Gemeinschaftskonzertes vom 30 10 2004 Egger Adolf Sarnen Enz Ulrich Karl Sarnen Ettlin Müller Josef Sarnen Fachschreinerei Läubli AG Sarnen Fanger Edi Chäs Laube Ssrnen Fanger Margrit Sarnen Fearnehough Anna Margaretha Sarnen Federer Paul Sarnen Felder Bieri D J Sarnen Fischer Schlatter Priska Josef Sarnen Fries Arthur Wilen Frunz AG Garage Kägiswil Frunz Franz Sarnen Furrer Monika Sarnen Gabriel Othmar Sarnen Gasser Edy Sarnen Gasser Hubert Lungern Gasser Leo Lungern Gasser Susanne Sarnen Gasser Pfister Paula Sarnen Gattiker Kurt Sarnen Gebr Kiser Elektrogeschäft Sarnen Genoni Townend Alexandra Maurizio Wilen Gnos Herbert Hergiswil Grillon Wallimann A B Biel Benken Haas Xaver Sarnen Haas Kessler Sonja Sarnen Häller Kneubühler Rolf Pilatus Drogerie Sarnen Hartmann Walter Sarnen Helvetia Versicherungen Sarnen Herzog Sidler Otmar Sarnen Hess Waser Hans Sarnen Heymann Erwin Malergeschäft Sarnen Holiday Tours Reisebüro Sarnen Holzbautechnik Burch AG Sarnen Huber Andrea Siebnen Husner Lüthi August Wilen Imfeld Adrian Sarnen Imfeld Alois Sarnen Imfeld Charles F Cheseaux s Lausanne Infanger Fenk Martin Ramersberg Ing Büro ZEO AG Alpnach Dorf Jung Marty Peter Sarnen Keller Gaby Giswil Kiser Beat Oberwil Kiser Abächerli Karl Agi Sarnen Kiser Egger Balz Sarnen Koller Ulrich Anton Littau Korporation Freiteil Sarnen Krummenacher Bruno Advokatur Sarnen Krummenacher Mühlebach Ludwig Sarnen Küchler André Wohnidee Sarnen Küchler Niklaus Sarnen Küchler Peter Wilen Küchler Flury Werner Maria Sarnen Küng Kathriner Herbert Heidi Sarnen Konzertante Marschmusik in der Aula Cher Feldmusik Sarnen Landenberg Druckerei AG Sarnen Leibundgut Hug René Sarnen Leister Christiane Stalden Lienert Baumann Leo Sarnen Lötscher Thomas Blatten Malters Lusti Hansjörg Sarnen Madleine s Bistro Sarnen Mäder Carl Oberrieden Mäder Carl Wil Mäder René Jona Maters Bradley Grace Wilen Mathis Ignaz Top Shop Sarnen Mathis Frischkopf Eduard Sarnen Matter Walter Sarnen Meier Hils Heinz Sarnen Michel Elmiger Hans Sarnen Ming Walter Emmenbrücke Mobiliar Versicherung Sarnen Mode Vanessa Sarnen Moser Bolfinger Josef Schausellerunternehmer Luzern Müller Hanswerner Sarnen Müller Kessler Claude Sarnen Müller von Wyl Anna Sarnen Nahrin AG Sarnen National Versicherung Sarnen Nigg Schürmann Josef Sarnen Nordlux GmbH Sarnen Omlin Hans Getränke Sachseln Pachmann Rudolf M Sarnen Pfammatter GmbH Sarnen PK Bau AG Giswil Prikken Hendrik Wilen Pürro Imfeld Sarnen Reich Martin Hünenberg Reinhard Urs Sarnen Reinhard Habermacher Ruth Sachseln Rigiblick Meggen AG Meggen Rohrer Co Sarnen Rohrer Wüest Bruno Sarnen Röthlin Josef Ramersberg Sarnen Tourismus Sarnen Scherer Stephan Sarnen Scheuber Werner Ennetbürgen Schnider Helene Kägiswil Schumacher Troxler Othmar Sarnen Schürmann Hans Ursula Sarnen Seiler Alois Milchprodukte Sarnen Sidler Clemens Auto Sidler Sarnen Slanzi Franz Luzern Softec AG Steinhausen Spichtig

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 2/2003
    Pizzetti Belkis Regina di Saba 1931 begann Ottorino Respighi mit der Komposition seiner anspruchsvollsten Theatermusik Belkis Regina di Saba Dieses Ballet beschreibt die Reise von Belkis der Königin von Saba zum israelischen König Salomon in den sie sich verliebt hat Sie zieht mit einer grossen Karawane begleitet von Elefanten Kamelen Sklaven und vielen wertvollen Schätzen durch die Wüste auf dem Weg zu ihrer grossen Liebe Von diesem Ballet das 1932 im damals faschistischen Italien Mussolinis an der berühmten Scala in Mailand uraufgeführt wurde machte Respighi eine Orchesterfassung bestehend aus vier Teilen die im Jahre 1998 durch den bekannten japanischen Arrangeur Yoshihiro Kimura für Blasorchester eingerichtet wurde Die 23 Minuten lange Orchester Suite schafft in vier Abschnitten eine dichte orientalische Atmosphäre Je ein träumerischer Satz wechselt sich mit einem furiosen ab So begleiten wir zuerst den Propheten Salomon bei seinem seherischen Traum Il sogno di Salomone vernehmen die schroffen und akzentuierten Klänge eines Kriegszuges Danza guerresca sehen die Königin Belkis im Morgennebel und Dämmerung tanzen La danza di Belkis all aurora und partizipieren im abschließenden Satz Danza orgiastica an einer wilden Siegesfeier Respighis farbige Klangsprache auf dem Höhepunkt seines Schaffens vier Jahre vor seinem Tod ist ein wunderbares Beispiel für einen modernen zeitgerechten aber dennoch ästhetisch höchst ansprechenden Kompositionsstil Das politische Umfeld der Entstehungszeit behinderte einen früheren Siegeszug seines Werkes Besetzungsliste Winterkonzert Dirigent Rolf Schumacher Flöte Piccolo Urs Dillier Antonia Durrer Katharina Egli Piccolo Adrienne Frei Karin Halter Esther Kirch Oboe Nicole Dillier Englischhorn Willy Stierli Kasu Watanabe Fagott Erich Gutknecht Urs Zumstein Klarinette Walter Achermann Michèle Burch Renato Burch Patrick Eigenmann Walter Gasser Andrea Kaufmann Tanja Michel Amol Ming Heini Portmann Jens Schulze Carola Schumacher Barbara Stocker Es Klarinette Silvia Riebli Alt Klarinette Luigi Vigano Bass Klarinette Ruedi Dillier Franz Grimm Kontrabass Klarinette Alt Saxophon Ruedi Gasser Markus Koller Marita Krummenacher Mario Venuti Sopran Saxophon Tenor Saxophon Markus Kiser Sabine Müller Bariton Saxophon Markus Spichtig Trompete Rolf Abächerli Ruedi Abächerli Helen Beeler Hans Dillier Roland Imfeld Guido Kathriner Mauro Moser Guido Weber Barbara Wyttenbach Josef Ziegler Waldhorn Florian Abächerli Sämi Bucher Lukas Christinat Beda Dillier Walter Dillier Claudio Lehmann Arthur Reinhard Anita Surek Bänninger Fridolin von Ah Tenorhorn Esat Bozkurt Euphonium Otto Läubli Ruedi Müller Posaune Theo Banz Mani Disler Miranda Disler Ines Krummenacher Florian Spichtig Reto Zumstein Bassposaune Tuba Christian Aeschlimann Primus Camenzind Erwin Läubli Schlagzeug Beat Ettlin Sara Krummenacher Kilian Läubli Hans Patrick Surek Marcel Vogler Mario Weber Klavier Gabi Keller Kontrabass Reto Lehmann Harfe Iris Burkhardt Cello Esther Mona Daniela Oswald Unsere neuen Mitglieder stellen sich vor Auch in diesem Jahr darf die Feldmusik neue Mitglieder begrüssen Darunter solche die schon an mehreren Proben teilgenommen haben und andere die erst seit kurzer Zeit mitspielen Wir heissen euch herzlich willkommen und wünschen euch viel Spass mit der Musik Claudio Lehmann Ich heisse Claudio Lehmann und bin 16 Jahre alt Ich wohne in Wilen und besuche zurzeit die 5 Klasse der Kantonsschule Obwalden die ich in gut einem Jahr mit der Musikmatura abschliessen werde Mit 9 Jahren begann ich mit Waldhorn bei Lukas Christinat Bisher war ich 1 Jahr bei den Wind Kids 3 Jahre in der Jungmusik in Sarnen und nun schon seit gut einem Jahr in der Feldmusik Seit 1999 spiele ich auch mit viel Freude in der Horngruppe Obwalden Neben der Musik betreibe ich viel Sport Karin Halter Ich bin am 23 September 1985 in Sarnen geboren und wohne seither in Giswil Dort habe ich die Primar und zwei Jahre Sekundarstufe besucht Jetzt bin ich in Sarnen an der Kantonsschule und werde im Frühjahr 2003 die Matura ablegen Das Flötenspiel begann ich vor neun Jahren an der Musikschule Giswil bei Annette Jakob Amacher Dann wechselte ich zu Carmen Hess Reichen und zurzeit werde ich an der Musikschule Sarnen von Martin Ledergerber unterrichtet Dieses Jahr habe ich zusätzlich mit dem Klavierunterricht bei Gaby Keller begonnen Nach der Matura beabsichtige ich das Musikstudium in Luzern aufzunehmen Meine jetzigen Musikvereine sind die Musikgesellschaft Giswil und die Feldmusik Sarnen In den Sommerferien spiele ich im Sommerblasorchester mit Ich spielte auch schon an einigen Musikwettbewerben mit wo ich gute Resultate erzielen konnte Mario Weber Ich heisse Mario Weber und wohne in Sarnen Ich besuche zurzeit die kaufmännische Berufsmatura in Luzern und absolviere eine Banklehre bei der UBS Meine Hobbys sind Fussball Angeln Ausgehen Skifahren Schwimmen und natürlich das Schlagzeug Spielen Bereits mit acht Jahren begann ich mit der kleinen Snaredrum zu pauken Nach ungefähr zwei Jahren stieg ich dann allerdings auf das 8 teilige Schlagzeug über welches mich bis heute begleitet Mit 11 Jahren trat ich den Wind Kids bei wo ich mich während zwei Jahren auf höhere Aufgaben vorbereiten konnte Die Jungmusik Sarnen Schon als ich zu ihrem ersten Konzert ging wusste ich nachher genau wo mich mein späterer Weg einmal hinführen wird Endlich war es dann soweit Mit 13 Jahren wurde ich in die Jungmusik aufgenommen und bin seit damals Mitglied geblieben Inzwischen bin ich bereits auch den Grossen beigetreten der Feldmusik Sarnen Bald jedoch merkte ich dass hier ein anderer Wind weht Ohne Üben für die Proben kommt man nämlich nicht mehr über die Runden Die Musikstücke sind zwar sehr anspruchsvoll dafür klanglich wunderschön und interessant Ich hoffe dass ich die gegenwärtige Probezeit gut überstehe und dass ich noch viele Jahre dabei sein darf Marcel Vogler 22 Jahre jung und aus Sachseln Ich bin ausgebildeter Informatiker und habe im vergangenen Jahr die technische Berufsmatura im Vollzeitstudium in Luzern abgeschlossen Seither gebe ich Schlagzeug und Xylophonunterricht an der Musikschule in Giswil und schaue mich wieder nach einem Teilzeitjob als Informatiker um Nebenbei bereite ich mich auf die Aufnahmeprüfung für die Jazzschule in Luzern vor welche ich gerne absolvieren möchte Neben meinem grössten Hobby der Musik konnte ich mich letzten Sommer für das Tauchen begeistern lassen Das Tauchen ist eine gelungene Abwechslung von der lauten hektischen Welt in eine faszinierend schöne ruhige und gemächliche Welt des Wassers welche so einzigartig ist wie die Welt der Musik Ich bin sehr gerne mit Freunden unterwegs und nutze jede freie Minute um Zeit

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  • Feldmusik Sarnen, Mitteilungsblatt 4/2002
    starken Kiefer genug gross und genug stark eine Nuss zu knacken hatte So entstand der erste Nussknacker Der Nussknacker Ballett in 2 Akten nach E T A Hoffmann Libretto I A Wsewoloshski überarbeitet von M Petipa Musik Peter I Tschaikowsky Uraufführung St Petersburg 1892 Ernst Theodor Wilhelm Amadeus Hoffman ist einer der bekanntesten Autoren der Romantik Sein Märchen Nussknacker und Mausekönig ist heute sein bekanntestes Werk Was heutzutage ein Märchen für Kinder ist war einmal eine morbide Geschichte mit sarkastischen Untertönen E T A Hoffmanns Geschichte wurde nicht für Kinder geschrieben Erst nachdem Alexander Dumas das Märchen revidiert und die Bitterkeit mit mehr Frohmut ausgetauscht hatte wurde es eine Kindergeschichte Die neue Version wurde von Marius Pepita dem Ballettmeister des Russischen Kaiserlichen Balletts gelesen und Peter Illych Tschaikowsky wurde engagiert die Musik zu einem Abend füllenden Ballet zu komponieren 1 Akt Ouvertüre miniature 1 Szene Im festlich geschmückten Weihnachtszimmer Der Präsident und seine Frau begrüssen die Gäste die den Heilligen Abend mit ihnen und den Kindern verbringen sollen Es schlägt neun Uhr die Kinder des Hauses ihre Vettern und Nichten Freunde und Freundinnen tanzen herein Tempo di marcia viva Als besonders willkommener Gast wird Onkel Drosselmeiyer begrüsst der den beiden Kindern Klara und Franz ein Glockenspiel mit vier Puppen es sind zwei Paare die Marketenderin und der Soldat der Harlekin und die Kolumbine mitgebracht hat Man ergötzt sich an der Vorführung dieses Pas de quatre Nun ist es für die Kinder an der Zeit zu Bett zu gehen Als sie ihre Eltern vergeblich bitten länger aufbleiben zu dürfen zieht Drosselmeyer noch ein Geschenk aus der Tasche um damit seinen Liebling Klara zu trösten einen Nussknacker Klara ist selig da will aber auch Franz den Nussknacker und es kommt zum Streit zwischen den Geschwistern Ein Familientanz der Grossvatertanz dem Brauch entsprechend der Abschluss einer Festlichkeit beschliesst den Abend Die Gäste verabschieden sich und die Kinder gehen ins Bett Das Zimmer wird dunkel man sieht nur noch den Umriss des Christbaums Plötzlich scheint sich die vertraute Welt zu verändern Klara die nicht schlafen kann sieht ihren Nussknacker der nun als lebendiger Bub hereinkommt an der Spitze einer Kompanie Soldaten Sie kämpfen gegen eine Mäusehorde die der Mausekönig anführt Nur dem Eingreifen Klaras ist es zu verdanken dass der Nussknacker siegt Zum Dank für die Errettung lädt der Nussknacker Klara ins Königreich der Süssigkeiten ein 2 Szene Klara und der Nussknacker müssen durch einen Scheesturm Schneekönig und Schneekönigin gebieten den Schneeflöckchen sich niederzulassen und huldigen Klara und dem Nussknacker mit einem Pas de deux Andante von Eiszapfen Kristallen und Schneeflocken umgeben verheissen sie Klara und dem Nussknacker eine glückliche Reise ins Königreich der Süssigkeiten 2 Akt Im Königreich der Süssigkeiten Klara und der Nussknacker sind im Land der Süssigkeiten angelangt Hier verwandelt sich der Nussknacker in einen schönen Prinzen der die Zuckerfee herbeiholt um Klara zu Ehren ein Fest abzuhalten Es ist ein reichhaltiges Programm einer Reihe von traditionellen Charaktertänzen Eine erste Gruppe Schokolade führt einen Spanischen Tanz auf Spanish Dance eine zweite Gruppe Kaffee wird choreographisch durch den Arabischen Tanz Arbian Dance vorgestellt es folgt Tee eine Gruppe hüpfender Chinesen Chinese Dance Dann schliesst sich ein Kosakentanz Russian Dance an als nächstes treten die Rohrflöten auf Dance of the Toy Flutes die fünf Mirletons Der Blumenwalzer Danse of the Floreadores geht der grossen Solo Variation voraus den die Zuckerfee und der Prinz tanzen Dance of the Sugar Plum Fairy Das Ballet endet mit einer Apotheose Um den Bienenkorb tanzen die Bienchen und huldigen ihre Königin Sergaj S Prokofieff Sergej Sergejewitsch Prokofieff Prokofieff wurde 1891 im ukrainischen Dorf Sonzowka geboren Von seiner Mutter erlernte er das Klavierspiel Als der dreizehnjährige Prokofieff ins Petersburger Konservatorium eintrat konnte er bereits zahlreiche Jugendwerke vorweisen Die kompositorische Laufbahn begann der junge Musiker als Enfant terrible mit ausgesprochener Lust an der Provokation Die Nonkonformität und die bis zum Sarkasmus und zur Groteske gesteigerte modernistische Schärfe bereits seiner ersten öffentlich präsentierten Werke schockierten die Zeitgenossen Prokofieff galt als eigenwilliger und arroganter Student der sich geringschätzig über seine Lehrer Rimskij Korsakov Aleksandr Glazunov Arthur Lourié äusserte Bereits während seiner Studienzeit präsentierte der junge Prokofieff seine Werke auf den Abenden der zeitgenössischen Musik dem damals bedeutendsten russischen Forum für neue Musik Kritiker nannten ihn damals einen Nihilisten der mit aller Gewalt die bisherige Musik und ihre Gesetze zerstören wolle Als 18 Jähriger legte er ein mässiges Kompositionsexamen ab und beendete sein Studium 1914 mit einem glänzenden Examen als Konzertpianist Die Petersburger Tradition und deren schulmässiges Komponieren hat er im gleichen Jahr so sagte er mit der Skythischen Suite zum Teufel gejagt 1918 verliess Prokofieff seine Heimat Während der folgenden Jahre kämpfte er zunächst mit wechselndem Erfolg in Amerika und Westeuropa um seine Anerkennung als Komponist Zahlreiche Werke entstanden während seiner Emigration Seit 1927 hatte sich Prokofieff wieder vermehrt in der Sowjetunion aufgehalten Er war ständiger Berater am Staatsrundfunk und übernahm 1932 eine Teilzeitprofessur am Konservatorium in Moskau 1936 kehrte er dann endgültig nach Russland zurück Ausschlaggebend war vermutlich vor allem seine Karriere denn als Bühnenkomponist hatte er im Ausland nicht den gewünschten Erfolg gehabt in der Sowjetunion wurden seine Werke hingegen regelmässig gespielt Die Werke die Prokofieff in den ersten Jahren seiner Rückkehr schrieb verraten abwartende Haltung Kompositionen für Kinder darunter das symphonische Märchen Peter und der Wolf Insgesamt fällt die grosse Zahl sowjetischer Themen in seiner zweiten Schaffenshälfte auf Spekulierte Prokofieff mit seinen Werken auf Anerkennung so hat er sich geirrt Im eigenen Land galten diese Werke als zu kompliziert 1948 wurden seine Werke mit einem Aufführungsverbot versehen das ein Jahr später durch Stalin wieder aufgehoben wurde Zu dieser Zeit war Prokofieff bereits ein kranker gebrochener Mann 1953 starb der Komponist in Moskau Peter I Tschaikowsky Peter Iljitsch Tschaikowsky Ich habe mich immer bemüht in meiner Musik die ganze Qual und Ekstase der Liebe auszudrücken Der russische Komponist Peter Illjitsch Tschaikowsky wurde am 25 April 1840 in Wotkinsk Russland geboren Tschaikowsky bewies schon früh musikalisches Talent Als 6 Jähriger spielt er ein Werk von Chopin welches er ein halbes Jahr

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